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Falschaussage: 960 Euro Strafe für "Freundschaftsdienst"

©VOL.AT/Steurer
Weil sie ihrem Kumpel helfen wollte und deshalb vor Gericht nicht die Wahrheit sagte, wurde eine 19-Jährige am Landesgericht zu einer Geldstrafe von 960 Euro verurteilt.

Das Ganze begann mit einem Streit zwischen einem jungen Mann und einer jungen Frau. Der Bursch bedrohte das Mädchen, es kam zur Anzeige und er hatte ein Strafverfahren am Hals.

Ahnungslos vor Gericht

Die 19-jährige Götznerin, eine Bekannte des Beklagten, versuchte ihm vor Gericht zu helfen und sagte bewusst falsch aus. Sie habe von der Drohung nichts mitbekommen, so ihre Angaben. Die Lüge flog auf und so saß sie nun selbst vor Richter Othmar Kraft und musste sich wegen Begünstigung und falscher Beweisaussage verantworten.

Falschaussage wird bestraft

„Wir sind auf richtige Aussagen angewiesen, um Sachverhalte aufzuklären“, forderte Staatsanwalt Heinz Rusch eine angemessene Bestrafung. Das Mädchen war geständig, unbescholten und unter 21. Das alles wurde als mildernd gewertet und sie bekam eine unbedingte Geldstrafe von 960 Euro.

Den Betrag muss sie nun in Raten abstottern. “Auf Grund Ihres geringen Einkommens ist die Strafe am unteren Rand angesiedelt“, so Kraft in der Urteilsbegründung. Die Entscheidung ist rechtskräftig. (red/Christiane Eckert)

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