Faire Mode auf dem Laufsteg

Die Modenschau war ein Highlight für umweltfreundliche  und menschenachtende Fashionistas.
Die Modenschau war ein Highlight für umweltfreundliche und menschenachtende Fashionistas. ©Laurence Feider
Modenschau Weltladen

Der Weltladen Dornbirn präsentierte die neue Biobaumwolle-Kollektion.

Dornbirn. Endlich ist der Winter vorbei und der Frühling bringt die Natur zum Erwachen. Auch in der Mode ist die winterliche Tristesse mit dunklen Farben passé und macht Platz für modisch-frische Frühlingsgefühle. So zu sehen auch letzten Freitag auf dem Laufsteg in der Dornbirner Inatura. Hier präsentierte der Weltladen Dornbirn die neue Kollektion aus Biobaumwolle und Leinen. Tonangebend waren luftig leichte Modelle in Grün, Violett und Koralle. Zarte von der Natur inspirierte Aufdrucke machten Lust auf Sommer und Sonne. Zum fetzigen Sound aus aller Welt, präsentierten die Weltladen-Models sommerliche Tunikas, Shirts, Röcke, Hosen und Kleider der neuen Kollektion “Anukoo”. Das Fundament von Anukoo sind die direkten Handelspartnerschaften in Afrika, Asien und Lateinamerika. Man achtet streng darauf, dass alle Produkte unter menschenwürdigen und möglichst umweltschonenden Bedingungen hergestellt und fair bezahlt werden. Dass die faire Mode darüber hinaus überaus anziehend und trendig ist, wurde beim Fashionevent des Dornbirner Weltladen eindrücklich vorgeführt. Alle Modelle die an diesem Abend vorgestellt wurden sind inklusive Accessoires im Weltladen erhältlich.

Ethisch “saubere” Kleidung ist auch das Anliegen der Kampagne “Clean Clothes”. Im Rahmen der Modenschau gab Andrea Sommerauer (Südwind Tirol, Projektleiterin Global Generation) in einem Eingangsreferat Einblick in den Zusammenhang von Produktion, Kosten und Arbeitsverhältnissen in der Bekleidungsbranche. Dabei ging es um Fragen wie “Wer verdient wie viel beim Kauf eines Kleidungsstückes?”. Die Antwort ist erschreckend, während beispielsweise bei einer Jeans durchschnittlich ein Viertel des Kaufpreises in die Kosten für Markenname, Verwaltung und Werbung gehen, bekommt die Arbeiterin nur rund 1 Prozent des Kaufpreises auf die Hand. Was wir Konsumenten mit bewußtem Einkaufsverhalten dagegen tun können und wo es faire Mode gibt, darüber berichtete die Südwind-Referentin. Außerdem zeigte sie einen kurzen Ausschnitt aus dem Film “King Cotton – Baumwolle als Schicksal”.

6850 Dornbirn,Jahngasse 8, Austria

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