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Fair teilen

"Fair teilen"-Aktion des ÖGB vor dem AMS in Feldkirch.
"Fair teilen"-Aktion des ÖGB vor dem AMS in Feldkirch. ©ÖGB

“Fair teilen”-Aktion des ÖGB vor dem AMS in Feldkirch.

Vorarlberger GewerkschafterInnen fordern faire Verteilung der Arbeit und Erhöhung des Arbeitslosengeldes.

FELDKIRCH (ÖGB) Knapp 2600 Menschen sind derzeit alleine im Bezirk Feldkirch arbeitslos gemeldet. Für die Betroffenen und ihre Familien bedeutet das ein massiv erhöhtes Armutsrisiko, soziale Ausgrenzung und Stigmatisierung. Darauf machten GewerkschafterInnen und BetriebsrätInnen bei einer Aktion vor dem Arbeitsmarktservice in Feldkirch aufmerksam. “Mit Pylonen, die symbolisch für die Arbeitslosen in Vorarlberg stehen, Plakaten und Broschüren wollen wir auf die schwierige Situation der Betroffenen aufmerksam machen und unserer Forderung nach Erhöhung des Arbeitslosengeldes und einer gerechteren Verteilung der Arbeit Nachdruck verleihen”, erklärt ÖGB-Landesvorsitzender Norbert Loacker. Die Aktion war Teil der vom 08. bis 15. Oktober stattfindenden ÖGB-Aktionswoche “fair teilen”.

Für den ÖGB-Chef Norbert Loacker ist klar: “Wir müssen den Menschen wieder Arbeit und damit eine Perspektive geben.” Hierzu brauche es allerdings eine faire Verteilung der Arbeit. Der Grund: Während nach wie vor hunderttausende ÖsterreicherInnen arbeitslos sind, werden jährlich Millionen an Überstunden geleistet, viele von ihnen nicht oder nicht korrekt bezahlt. Alleine die unbezahlten Überstunden entsprechen umgerechnet 60.000 Arbeitsplätzen.

Neben der Schaffung und der Sicherung von Arbeitsplätzen verlangt der ÖGB Vorarlberg zudem eine bessere finanzielle Absicherung Arbeitssuchender. “Denn viele Menschen, die ihre Arbeit verlieren, wissen nicht mehr, wie sie für die monatlichen Fixkosten aufkommen sollen”, betont Loacker. Arbeitslosigkeit führe in diesen Fällen dann oft direkt in die Armut. Um dem entgegenzuwirken, fordert Loacker eine Erhöhung der Nettoersatzrate zumindest auf EU-Niveau.

Weiters verlangen der ÖGB und die Gewerkschaften:

• zusätzliche Mittel für Pflege-, Betreuungs- und Gesundheitsberufe
• den Ausbau von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für Arbeitssuchende
• die Verkürzung der Arbeitszeit bei Sicherung des Lebensstandards
• ein Recht auf Teilzeitarbeit und auf Rückkehr zur Vollzeit
• eine bessere Kontrolle der (Höchst)Arbeitszeit

Quelle: ÖGB

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