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Fachmann sieht Zweiklassengesellschaft beim Wohnungseigentum in Vorarlberg

Bauen könnte günstiger sein, sagt der Experte Wolfgang Amann.
Bauen könnte günstiger sein, sagt der Experte Wolfgang Amann. ©Symbolbild/Bilderbox
„Eine beträchtliche Schieflage“ attestiert der Vorarlberger Wohnbauexperte Wolfgang Amann, Leiter des österreichischen Institutes für Immobilien, Bauen und Wohnen, im Häuslebauer-Land Vorarlberg.

„Wer kein Grundstück hat, kann sich das Bauen nicht mehr leisten“, warnt der Experte. Betroffen seien der eigentlich gut verdiendende Mittelstand, dem das Bauen zu teuer wird. Für Menschen mit niedrigem Einkommen sei das Angebot dank gemeinnützigen Wohnbau ausreichend, wenngleich auch in diesem Bereich noch Luft sei.
Im Bundesländervergleich baut man in Vorarlberg am teuersten, sowohl beim Eigenheimbau als auch beim Geschoßwohnungsbau. Doch der Fachmann, der Grundlagenforschung für das Wirtschaftsministerium ebenso wie für Institutionen leistet, sieht im Gespräch mit den VN einen Ausweg aus der Preisspirale: Höhere Baunutzung, Besteuerung gewidmeter und nicht genutzter Grundstücke, sowie eine Entrümpelung des Baurechtes.

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