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Fachhochschule behält Studiengebühren

Dornbirn - Über die vom Nationalrat beschlossene Abschaffung der Studiengebühren können sich nur die Studentinnen und Studenten der Universitäten freuen.

Die FH Vorarlberg hebt weiterhin jedes Semester 363 Euro pro Kopf ein. Daran wird sich voraussichtlich so schnell nichts ändern, glaubt Rektor DI Rudi Feurstein.

Andere Strukturen

Der Grund ist die Eigentümerstruktur der Fachhochschulen. Anders als die Universitäten gehören sie nicht dem Bund, sondern zum Beispiel einer Wirtschaftskammer oder auch einem oder mehreren Privatunternehmen. In Vorarlberg ist es allerdings so, dass das Land Eigentümerin ist. Die Landesregierung ist in diesem Fall aber nicht an den Parlamentsbeschluss gebunden. In der Steiermark und im Burgenland ist es anders: An den dort ansässigen Fachhochschulen gibt es keine Studiengebühren. Feurstein selbst ist ein Verfechter der Studiengebühren, weil sie mit 600.000 bis 700.000 Euro pro Jahr einen beachtlichen Teil des 20-Millionen-Euro schweren Budgets darstellen. „Das Geld wird ausschließlich für die Lehre eingesetzt“, versichert der Rektor. In Gesprächen mit Studenten habe er das Gefühl bekommen, dass diese Verständnis für die Gebühren haben, „denn es gibt ja eine Gegenleistung und außerdem kämpfen auch die Fachhochschulen ums Geld“.

Begleitmaßnahmen

An der FH Vorarlberg sind im Herbstsemester rund 1000 Studentinnen und Studenten immatrikuliert. Für FH-Studenten, die finanziell nicht in der Lage sind, die Studiengebühren zu zahlen, gibt es Begleitmaßnahmen wie etwa Stipendien.

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