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F: Zwei Moscheen geschändet

Zwei Moscheen, eine im westfranzösischen Quimper und eine im südfranzösischen Carcassonne sind am Wochenende durch rassistische Aufschriften und Hakenkreuze geschändet worden.

Die Schändungen erfolgten zu Beginn des moslemischen Fastenmonats Ramadan, der gewöhnlich eine größere Anzahl von Gläubigen in die Gebetshäuser bringt. Bei der Moschee von Quimper wurde auch ein leichter Brand festgestellt.

Ein Nachbar der Moschee von Quimper hatte Sonntagmorgen um 4.00 Uhr Alarm geschlagen, die Feuerwehr konnte die Flammen rasch bändigen. An die Außenwand der Kultstätte waren sechs Hakenkreuze gemalt worden. Der Unterpräfekt von Brest, Philippe Paolantoni, bezeichnete die kleine moslemische Gemeinde der Moschee, die einige Dutzend Moslems umfasst, als „ruhig und gut integriert“. Der Imam der Moschee, Mohamed El Bouazzati, rief die Gläubigen zur Ruhe auf, um mögliche Ausschreitungen zu vermeiden. Seit ihrer Errichtung im Februar 2003 wurde die Moschee bereits zwei Mal Gegenstand von Vandalenakten und Brandstiftungen.

In Carcassonne wurde die Außenwand einer Moschee mit 50 Hakenkreuzen und zahlreichen rassistischen Parolen beschmiert. „Frankreich den Franzosen, Araber raus, Tod dem Islam“, stand nach Angaben der Anti-Rassismus-Bewegung MRAP unter anderem geschrieben. In einer Aussendung bedauert es die MRAP, dass „das Thema der Islamisierung Frankreichs von der Politik ausgeschlachtet“ werde, was diese Art von Ausschreitungen fördere.

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