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Extremtaucher stirbt bei Trainingsunfall

Der mehrfache Weltrekordhalter im Tieftauchen, Loïc Leferme, ist am Mittwoch beim Training für einen neuen Rekordversuch ums Leben gekommen - er erlitt beim Auftauchen einen Herzstillstand.

Der 36-Jährige erlitt einen Herzstillstand, als beim Auftauchen aus mehr als 171 Metern Tiefe das Zugsystem klemmte, wie sein Team mitteilte. Der Unfall ereignete sich am späten Morgen in Villefranche-sur-Mer bei Nizza.

Leferme sei bewusstlos aus dem Meer geborgen worden, alle Wiederbelebungsversuche seien jedoch vergeblich gewesen, hieß es auf seiner Internetseite.

Leferme hatte zuletzt 2004 mit 171 Metern einen Weltrekord im Tieftauchen ohne Pressluft, der so genannten No-Limit-Kategorie, aufgestellt. Der Wiener Herbert Nitsch tauchte im vergangenen Sommer noch zwölf Meter tiefer. Leferme wollte sich den Rekord im kommenden Julie zurückerkämpfen, dafür trainierte er an der Côte d’Azur. Die extrem gefährliche Sportart wurde durch den Kultfilm „Im Rausch der Tiefe“ von Luc Besson 1988 weltbekannt.

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