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Extrem wandelbar

Perlen und Frauen – eine Verbindung, die seit Jahrtausenden Bestand hat. Ihre Einzigartigkeit, Eleganz und Wandelbarkeit machen sie zum schmucken Star. Auch diese Saison haben sich die Designer wieder einiges einfallen lassen.
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Kaum ein Schmuck ist mit einer derart großen Symbolik behaftet wie die Perle. Über die verschiedenen Kulturkreise hinweg wurden den Naturgeschöpfen Attribute wie Weiblichkeit, Weisheit und Reinheit zugeschrieben. Kein Wunder, dass die „Königin des Meeres“ seit Jahrhunderten eine faszinierende Wirkung auf Frauen ausübt. Was wäre Coco Chanel ohne ihr Markenzeichen – die Perlenkette? Liz Taylor war den Perlen ebenfalls verfallen. Die Filmdiva durfte eine der berühmtesten Perlen ihr Eigentum nennen: die „La Peregrina“, aus der Schatzkammer des spanischen Königshauses. Dieser Meeresschatz wanderte in seiner 500-jährigen Geschichte durch die verschiedensten Hände, wie die des Regenten Napoleon, bis er bei einer Auktion von Sotheby’s von Richard Burton für rund 37.000 US-Dollar erstanden wurde, der sie dann seiner Liebsten, Liz Taylor, schenkte. 2011 wurde „La Peregrina“ nach dem Tod von Liz Taylor – befestigt an einem beeindruckenden Diamantcollier von Cartier – bei Christie’s für über 11 Millionen US-Dollar weiterversteigert. Noch ein paar Beispiele berühmter Damen aus der näheren Zeitgeschichte gefällig? Margaret Thatcher, Barbara Bush, Jackie Kennedy, Michelle Obama – bei allen Damen war die Perlenkette unverzichtbarer Bestandteil ihres Looks und eine Art Markenzeichen.

Audrey Hepburn wurde in ihrer Rolle als Holly Golightly in „Frühstück bei Tiffany’s“ zur Mode-Ikone. Keine trägt das „kleine Schwarze“ und die weiße Perlenkette so elegant wie sie.

Sinnliches Verhältnis. Neben der Geschichte und dem zeitgenössichen Geschehen verbinden sich Perlen aber auch in der Kunst gekonnt mit dem Weiblichen, beispielsweise im berühmten Bild von Jan Vermeer „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“. Das Bild aus dem Jahr 1665 steht sinnbildlich dafür, dass die Perle über Jahrtausende hinweg nichts von ihrer Faszination eingebüßt hat. Ihre Zeitlosigkeit kommt ihr dabei besonders zugute. Klassiker wie Perlenohrstecker oder -ketten kommen nie aus der Mode. Sie passen zum Mädchen von Vermeer genauso, wie zum neuzeitlichen eleganten Abendkleid oder zur lässigen Jeans-Pulli-Kombination.

Zeitloser Charme. Wie die aktuellen Kollektionen zeigen, hat sich die Perle aber auch weiterentwickelt und präsentiert sich dem aktuellen Trend entsprechend puristisch und modern. Durch diese reduzierte Klarheit eignen sich die Armbänder, Ketten und Ringe perfekt zum Stylen des Layering-Looks. Ganz besonders begeistern verschieden lange Colliers, die mit einer zart schimmernden Südsee- oder Tahitizuchtperle daherkommen. Dazu können zeitlose Perlenohrstecker mit Ming-Perlen kombiniert werden – diese Zurückhaltung am Ohr sorgt dafür, dass der Style in seiner Gesamtheit nicht überladen wirkt. Neben dem Layering sowie dem Trend zu langen Ohrhängern oder Ketten nehmen die Perlendesigner auch die Quaste als aktuelles It-Piece in ihre Kollektionen mit auf. So finden sich bei den verschiedenen Schmucklabels immer wieder Anhänger mit filigran aufgereihten Perl-Quasten, die mit funkelnden Edelsteinen eine glamouröse Liaison eingehen.

Zeitgenössisches Design. Ein modernes, unkonventionelles Antlitz verleiht der Perle auch die raffinierte Kombination mit Diamanten und anderen innovativen Materialien. Wertvolle Tahiti- und Südseezuchtperlen, in allen Farbvariationen in handwerklicher Perfektion in einem Schmuckstück verbunden, sind der Hingucker der Saison. Ausgefallene Materialverbindungen spielen ebenfalls eine Rolle: Edle Seidenkordeln, farbenfrohe Kunststoff- oder lässige Kautschukelemente bringen in Kombination mit der Perle verspielte Eleganz an das Handgelenk oder den Hals der Trägerin. Der Experimentierfreude der Designer sind keine Grenzen gesetzt und verhilft der Perle zu einem originellen Auftritt mit „Wow“-Effekt.

Unvergleichliches Unikat
Anders als Edelsteine braucht die Perle nicht bearbeitet zu werden. In ihrer Form und Oberfläche ist sie von Natur aus schön und vollkommen. Die „Tränen der Götter“, wie Perlen auch bezeichnet werden, verströmen unwiderstehliche Sinnlichkeit und absolute Individualität.

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