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Explosion in Manhattan

Mehr als 40 Menschen sind am Donnerstag in New York beim teilweisen Einsturz eines achtstöckigen Gebäudes nach einer heftigen Explosion verletzt worden.

Einige von ihnen wurden mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht. Hinweise auf einen terroristischen Anschlag hatte die Polizei nach offiziellen Angaben zunächst nicht. Alles deute auf einen Unfall hin, sagte ein Polizeisprecher. Das betroffene Gebäude – eine technische Berufsschule – liegt rund drei Kilometer nördlich vom Areal des am 11. September zerstörten World Trade Centers.

Die Szenerie glich jener nach einem Bombenanschlag. Auf den umliegenden Straßen wurden blutende Menschen mit Bettlaken und provisorischen Verbandsmaterialien versorgt, ehe Krankenwagen eintrafen. Trümmer und Glassplitter bedeckten das Pflaster. Die umliegenden Straßenzüge sowie Teile der 6. und 7. Avenue waren abgesperrt. Mehr als 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Die Explosion löste allerdings kein Feuer aus. Hunderte Fenster in der Umgebung wurden durch die Druckwelle zerstört.

Alle Personen, die sich in der Schule aufhielten, hätten das Gebäude verlassen können oder seien von der Feuerwehr herausgebracht worden, erklärte ein Mitglied der Schulleitung. Über die Ursachen gab es noch keine klaren Angaben. Bei der Feuerwehr hieß es, die Explosion habe sich nicht in dem eingestürzten Gebäude, sondern im Keller eines Hauses in der Nachbarschaft ereignet. Möglicherweise habe es sich um eine Gasexplosion gehandelt.

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