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Exotische Gäste in der inatura zu bewundern

Dornbirn – In der inatura in Dornbirn sind neben heimischen Tieren auch exotische Lebewesen zu beobachten. Die Naturschau beherbergt seit kurzem zwei neue Exoten aus Afrika: Feuerwebervögel und Spornschildkröten. VOL Live informierte sich bei Norbert Gorbach. | Interview mit Norbert Gorbach

Zusätzlich zu den afrikanischen Neuzugängen gehören auch eine Vogelspinne, asiatische Totenkopfschaben, Stabschrecken und eine Wespenspinne zum exotischen Repertoire der Naturschau. Der Grund, warum die inatura derartige Exoten zeigt, liegt darin, dass die Zeiten, wo sich die Liste der Haustiere noch auf Hund, Katze, Hamster und Wellensittich beschränkte, schon längst passe sind.

 

Spornschildkröte

 

Die zwei Riesenschildkröten haben bereits das stolze Alter von 10 Jahren erreicht, können jedoch bis zu 70 Jahre alt werden. „Schildkröten benötigen ein kompliziertes Terrarium mit spezieller Beleuchtung und bestimmtem Untergrund. Ihre Nahrung besteht aus Salat, Gemüse und auch Heu”, so Fachmann Norbert Gorbach im VOL Live-Interview.

 

Feuerwebervögel

 

Die Feuerweber sind in Senegal, Uganda und anderen Ländern Afrikas beheimatet. Diese Vögel sind sehr lebhaft und bauen einzigartige flaschenförmige Nester, die von den Bäumen hängen. Weibchen sind so unscheinbar wie Sperlinge, Männchen färben sich zur Paarungszeit rot-schwarz, in Zucht werden sie orange-schwarz. Die prächtig gefärbten Vögel sind ideale Mitbewohner für die riesigen Schildkröten: „Das Zusammenleben funktioniert sehr gut. Beide Tierarten haben einen eigenen Lebensraum und stören sich somit nicht: Oben fliegen die Vögel, unten bewegen sich die Schildkröten etwas gemächlicher”, erklärt Gorbach.

 

Haltung von Exoten

 

Heutzutage ist die Haltung exotischer Schlangen, Spinnen und Schildkröten beinahe schon normal. Bevor ein solches Tier jedoch angeschafft wird, sollte sich der Besitzer erkundigen, welche Lebens- und Haltungsbedingungen die Tiere benötigen. Die Haltung der Tiere unterliegt gewissen Vorschriften, zudem sind Exoten meldepflichtig. Bei Gifttieren muss auch die Gemeinde in Kenntnis gesetzt werden. „Wichtig ist – will man Exoten als Haustiere haben -, dass man ihnen eine artgerechte Haltung garantieren kann und die Tiere nicht darunter leiden”, gibt der Fachmann zu bedenken.

Die Feuerweber und Spornschildkröten können täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr in der inatura in Dornbirn besucht werden.

Interview mit Norbert Gorbach

 

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