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Exekutive sprengte Drogenring

Die Vorarlberger Exekutive hat einen Suchtgiftring gesprengt, an dessen Spitze zwei Männer im Alter von 25 bzw. 22 Jahren stehen. Rund 150 kg Cannabis-Produkte wurden in Umlauf gebracht.

Laut Mitteilung der Sicherheitsdirektion wurden von der Drogenbande von Ende des Jahres 2004 bis Februar 2006 rund 150 Kilogramm Cannabis-Produkte – Marihuana und Haschisch – in Umlauf gebracht. Der gegenwärtige Schwarzmarktwert der Drogen beläuft sich auf etwa eine Million Euro.

Der Kreis der Verdächtigen – Dealer und Konsumenten – umfasst rund 250 Personen. Als Hauptverdächtige gelten ein 25-jähriger Deutscher aus Sigmaringen (Baden-Württemberg) und ein 22-jähriger Dornbirner. Der 25-Jährige hat nach Angaben der Polizei Dornbirn vom Bregenzerwald aus „Suchtgiftgeschäfte im großen Stil“ betrieben. Über ein mehrere Personen umfassendes Verteilernetz wurden die Drogen im Rheintal von Bregenz bis Götzis organisiert an die Konsumenten abgegeben.

Neben den Cannabis-Produkten wurden unter anderem auch 200 Gramm Kokain, 250 Gramm Speed sowie 3.000 Stück Ecstasy-Tabletten im Gesamtwert von etwa 150.000 Euro gehandelt. Woher die Dealer die Drogen bezogen, ist derzeit noch Gegenstand von Erhebungen.

Die beiden mutmaßlichen Haupttäter wurden mit neun weiteren Verdächtigen in Untersuchungshaft genommen und in die Justizanstalt Feldkirch eingeliefert. 48 Personen wurden bereits bei der Staatsanwaltschaft Feldkirch angezeigt, darunter auch der Großteil jener Dealer, die größere Suchtgiftmengen absetzten.

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