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Evangelische Kreuzkirche öffnete ihre Pforten

Lenny und Laurits hatten für die BesucherInnen die Initialen ihrer Namen  vorbereitet
Lenny und Laurits hatten für die BesucherInnen die Initialen ihrer Namen vorbereitet
Bregenz. Am Tag des Denkmals konnten die interessierten Besucher mehr über die historischen Bezüge der Kreuzkirche am Ölrain erfahren.
Besuch in der Kreuzkirche

 

Die Pfarrersfamilie Stoffers gestaltete für die großen und kleinen Besucher einen interessanten und informativen Überblick über die Geschichte der evangelischen Kirchen in Vorarlberg, eine stündlich Kirchen- und Geländeführung, stündliche Führungen zum Thema Musik, Texte und Symbole, einen Büchertisch und sorgten mit Kirchenkaffee und Emporenwein für alle BesucherInnen für zufriedene Gäste.

Der Bau des ersten evangelischen Gotteshauses in Vorarlberg ist eng mit der Gründung der evangelischen Gemeinde in Vorarlberg verbunden.

Obwohl Kaiser Franz Joseph I. den evangelischen Christen Augsburger und Helvetischer Konfession 1861 die Gleichberechtigung mit den Katholiken gewährt hatte, setzten katholisch-konservative Kreise der Einrichtung einer evangelischen Gemeinde in Vorarlberg beträchtlichen Widerstand entgegen, da sie darin eine Gefahr für die Glaubenseinheit des Landes sahen.

Dennoch konnte noch im Jahre 1861 die konstituierende Sitzung der Vorarlberger evangelischen Gemeinde stattfinden, zu deren weltlichem Vorsitzenden Ernst Freiherr von Pöllnitz, der Großvater der Dichterin Grete Gulbransson, gewählt wurde. Schon im August 1862 fand die Grundsteinlegung für die evangelische Kirche statt, die Pläne stammen von dem Stuttgarter Oberbaurat Karl Leins. Der in St. Margarethner Bruchstein errichtete und später verputzte Bau wurde 1864 eingeweiht.

Bereits 1939 war der Putz in sehr schlechtem Zustand; er wurde abgeschlagen und die Fassade, wie auf den Plänen ersichtlich, in Naturstein belassen, was allerdings schnell zu Schäden führte. Nach langem Schriftwechsel in den 1970er-Jahren einigte man sich dennoch darauf, den Sandstein zu festigen und unverputzt zu belassen. 2003 wurde eine Drainage zur besseren Wasserableitung und zum Schutz vor aufsteigender Feuchte eingebracht. In den Jahren 2002–03 wurde die gesamte Fassade eingerüstet und restauriert.

 

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