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Eurozone verzeichnet weiter robusten Aufschwung

Die Eurozone baut sich wieder Richtung Vorkrisenniveau auf
Die Eurozone baut sich wieder Richtung Vorkrisenniveau auf ©APA/dpa
Der Aufschwung in der Eurozone hat im August etwas an Kraft verloren. Trotz der Abschwächung dürfte die Eurozone robust gewachsen sein. Der Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - fiel um 1,2 auf 59,0 Punkte, teilte das Institut IHS Markit am Freitag zu seiner monatlichen Umfrage unter tausenden Unternehmen mit. Das an den Finanzmärkten stark beachtete Barometer hielt sich klar über der Marke von 50, ab der es Wachstum anzeigt.

"Die Eurozone ist auf dem besten Weg, bis zum Jahresende - wenn nicht schon früher - ihr Vorkrisenniveau zu erreichen", sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson.

Die Unternehmen konnten sowohl ihre Produktion als auch ihre Aufträge erneut steigern. "Der Arbeitsmarkt entwickelte sich ebenfalls gut und wird diesen vor allem binnenwirtschaftlich bedingten Wachstumsschub weiter begünstigen", sagte Williamson. Allerdings warnt das Institut auch vor möglichen Rückschlägen. "Die Delta-Variante hat sich in Europa durchgesetzt und die anhaltende Materialknappheit sowie Transportengpässe bremsen die Geschäftstätigkeit", sagte er. "Auch der scheinbar endlose Kostenanstieg hielt an."

Lieferverzögerungen führen aktuell europaweit zu Problemen in der Industrie. So sind viele Unternehmen häufig nicht in der Lage, alle Aufträge rasch abzuarbeiten. Die Dienstleister profitieren unterdessen weiter von gelockerten Coronabeschränkungen und dem Nachholbedarf der privaten Haushalte bei Einkauf, Urlaub und Restaurantbesuchen.

(APA/Reuters/dpa-AFX)

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