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Europas Wachstumsstrategie laut Studie gescheitert

Die wirtschaftlichen Probleme Europas können einer Studie zufolge nur mit mutigen Reformen gelöst werden. Doch die Wachstumsstrategie der Europäischen Union in den vergangenen Jahren sei gescheitert - so zumindest das vernichtende Urteil der Brüsseler Denkfabrik Bruegel.
"90 Prozent des Bankenproblems ungelöst"
Finanzaufseher: Zypern-Risiko "begrenzt"

Über die Mahnung wurde diese Woche auch beim Treffen der 27 EU-Finanzminister in Dublin diskutiert.

“Sparzwänge verschärfen Lage”

Seit längerem klagen die schuldengeplagten Krisenländer in Europa, dass die Sparzwänge das Wirtschaftswachstum abwürgen und die Lage noch verschärfen. Der Studie zufolge leidet Europa vor allem darunter, dass der Produktivitätszuwachs begrenzt und der Banken-Sektor schwach ist. “Dieses düstere Bild ruft nach mutigen Schritten der Politik, die signifikant über das hinausgehen, was derzeit unternommen wird.”

Wirtschaftsleistung schwindet

Vor 30 Jahren habe die damals noch kleinere EU in der Summe eine um 15 Prozent höhere Wirtschaftsleistung gegenüber den USA gehabt. Bis 2017 dürfte es 17 Prozent unter dem US-Niveau liegen. Die Produktivität sei zum Beispiel in Europa seit 2007 gefallen, die Arbeitsmärkte seien nicht flexibel genug und die europäischen Firmen würden sich mehr auf Nachahmungen statt Innovationen konzentrieren, so die Studie.

Banken unter einheitlicher Aufsicht

Den Experten zufolge müssen die europäischen Banken, wie es jetzt auch unter dem Dach der Europäischen Zentralbank vorgesehen ist, unter eine einheitliche Aufsicht gestellt werden. Statt radikaler Haushaltskürzungen müssten die Regierungen das Rentensystem reformieren. Und kleine Firmen müssten auch an Gelder für Investitionen kommen, selbst wenn die Banken zurückhaltend seien.

(APA)

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