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"Europa, nicht Wahlkampf"

Michael Grahammer (WKÖ) und Roland Frühstück (ÖVP) können die Kritik nicht nachvollziehen.
Michael Grahammer (WKÖ) und Roland Frühstück (ÖVP) können die Kritik nicht nachvollziehen. ©VOL.AT/VN
Unisono reagieren die ÖVP und die Wirtschaftskammer Vorarlberg auf die Kritik von SPÖ-Landeschefin Gabriele Sprickler-Falschlunger an der Landeskampagne "Wir sind Europa" und bezeichnen deren Worte als "höchst unangebracht".
Kritik an EU-Kampagne wächst

„Wie man diese Aktion durch die parteipolitische Brille betrachten kann, ist mir persönlich ein Rätsel. Im Zentrum der Kampagne steht das Thema Europa und das ist auch gut so! Wir brauchen mehr europapolitisches Engagement gerade auch von jungen Menschen. Wer das kritisiert, stellt auch das europäische Projekt insgesamt in Frage,” wundert sich der Klubobmann der Vorarlberger Volkspartei, Roland Frühstück über die Aussagen der SPÖ-Landesvorsitzenden Gabi Sprickler-Falschlunger.

WKV-Grahammer verärgert

Auch WKV-Vizepräsident Michael Grahammer verleiht seiner Verärgerung Ausdruck: „Welche Angst Frau Sprickler-Falschlunger da ergriffen hat, ist alles andere als nachvollziehbar. Eine seriöse Kampagne, die zum Ziel hat, offen über die nachweisbaren Vorteile der Europäischen Union für Vorarlberg zu informieren als ,tendenziöse Indoktrinierung’ oder als ,parteipolitische Propaganda’ darzustellen, ist völlig daneben“.

„Ich habe kein Verständnis für diese Panikmache. Frau Sprickler-Falschlunger sollte uns dankbar sein, dass jemand diese Thematik im Land aufgreift. Statt sie schlechtzureden, sollten SPÖ, ÖGB oder Arbeiterkammer sich erst genauer über diese sinnvolle Initiative informieren und sie viel eher unterstützen“, so der WKV-Vizepräsident weiter.

Michael Grahammer abschließend: „In der Initiative ,Wir sind Europa’ steckt keine Parteipolitik, sondern viel Herzblut ehrenamtlich engagierter Unternehmerinnen und Unternehmer. Es geht rein um die Sache. Und die betrifft uns alle. Hier engagieren sich parteiunabhängige Menschen für ein Anliegen, das sich auch die SPÖ immer wieder auf ihre Fahnen heftet. Nun aber zieht sie dieses Engagement durch den parteipolitischen Dreck. Die Wortwahl der SPÖ-Landesvorsitzenden ist daher aus meiner Sicht höchst unangebracht.“

Warum die Initiatoren der Initiative nicht von vorneherein auf die genannten Institutionen zugegangen sind, um ein gemeinsames Konzept zu erarbeiten, erläutern sowohl Frühstück, als auch Grahammer in ihren Aussendungen nicht.

(red)

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