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Europa, Hohenems und die Brunners

©Stadt Hohenems
 Das Jüdische Museum arbeitet an einer neuen Sonderausstellung, welche ab Oktober 2020 Fragen anspricht, die aktueller nicht sein könnten. 

Sehr zufrieden ist das Museumsteam mit dem Besucherecho der vergangenen Sommermonate: Nach der Schließung und Wiederöffnung konnten natürlich weniger Gruppen und gar keine Schulklassen das Museum besuchen, dafür kamen sogar mehr individuelle Besucher als im letzten Rekordjahr: Menschen aus der Region, aber auch Touristen, welche die Gelegenheit nutzten, die Dauer- und Sonderausstellung mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen auch vor dem Hintergrund der aktuellen Epidemie zu besuchen.

Die ursprünglich bereits im Frühjahr vorgesehene und nun am 4. Oktober 2020 startende, neue Sonderausstellung „Die letzten Europäer“ wird ein Jahr lang um die Frage der künftigen Entwicklung Europas kreisen. Ein Schwerpunkt wird dabei auf die Verbindung mit der jüdischen Geschichte und Persönlichkeiten gesetzt, die sich um ein geeintes und friedliches Europa bemüht hatten. Die Ausstellung präsentiert zugleich auch den umfang- wie aufschlussreichen Nachlass der Hohenemser Familie Brunner, einer wahrhaft europäischen Familie, deren Wirken sich vor rund zwei Jahrhunderten bis nach Triest spannte und zum Aufschwung der habsburgischen Mittelmeermetropole beitrug. Für das Projekt entsteht derzeit auch eigens eine neue Website: www.lasteuropeans.eu!

Das Museum lädt zur Diskussion ein

Begleitend zur Ausstellung wird eine „Very Central European University“ ins Leben gerufen, und das Museum zum Ort einer offenen Debatte gemacht: Sei es über die reale oder ideelle Substanz der EU, über deren zukunftsweisende Pfade oder auch ihre Irrwege. Ebenfalls unter diesem Motto wird kommendes Jahr die traditionelle, heuer ausgesetzte „Europäische Sommeruniversität für Jüdische Studien“ stehen, die in Zusammenarbeit mit sieben Universitäten auch viele öffentlich zugängliche Vorträge in Hohenems vorsieht.

Weitere Informationen unter www.jm-hohenems.at!

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