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Euroländer retten Tourismusbilanz

Salzburg-Stadt - Die nun vorliegende Tourismusbilanz 2008 bestätigt das hervorragende Abschneiden der Stadt Salzburg. „Wir konnten die Zwei-Millionen-Nächtigungsmarke deutlich überschreiten. Wie bewegen uns auf einem sehr hohen Niveau“ stellt Bgm.-Stv. Harry Preuner fest.

Die Zahlen im Detail: Ankünfte Jänner-Dezember 2008: 1.148.626 (Minus 2,1%), Übernachtungen 2.106.472 (Minus 2,2%). Der Dezember 2008 brachte ein leichtes Plus bei den Ankünften 97.211 (Plus 0,3 Prozent) gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres.

Insgesamt bestätigt die Tourismusbilanz die Prognosen. Dies zeigt ein Detailvergleich bei den Gästen nach den Herkunftsländern. „Da ist zunächst einmal ein deutliches Minus bei den Gästen aus dem Vereinigten Königreich (Ankünfte 57.425, Minus 27 %; Nächtigungen 122.195, Minus 29,2%) und aus den USA (Ankünfte 83.407, Minus 12,8%; Nächtigungen 171.108, Minus 213,3%). Im Fall des Vereinigten Königreiches ist der Einbruch auf die Einstellung der Flüge von ThomsonFly und Ryan Air zurückzuführen, im Fall der USA vermutlich bereits auf die beginnende Immobilienkrise“, weiß Preuner.

Erfreulich ist für Preuner, dass Salzburg gerade bei den Stammgästen weiter zulegen konnte. Dazu gehört die auf Grund ihrer zahlenmäßigen Größe besonders bedeutsame Gruppe der Gäste aus Deutschland: „Hier konnten wir sowohl bei den Ankünften (202.702 Plus 5%) als auch bei den Übernachtungen (395.146, Plus 2,8%) zulegen. Auch im österreichischen Binnenmarkt konnte sich Salzburg um 1 Prozent verbessern (Ankünfte 326.291, Nächtigungen 555.563)“, informiert Bgm.-Stv. Harry Preuner weiter, für den das gute Abschneiden bei den Gruppen der Stammgäste auch ein Beleg dafür ist, dass die Marke Stadt Salzburg als positiver Werbebegriff verfestigt werden konnte.

Kräftige Zuwächse gab es im Jahr 2008 bei den Gästen aus den Euro 2008-Ländern Griechenland (Ankünfte 11.726, Plus 46,4%; Nächtigungen 30.714, Plus 64,2 %) und Russland (Ankünfte 13.595, Plus 58,3 %; Nächtigungen 26.245, Plus 68,2%) während aus Spanien annähernd gleich viele Gäste nach Salzburg kamen. Für Bgm.-Stv. Harry Preuner macht diese Entwicklung deutlich, welches Potential in Großveranstaltungen wie der Euro 2008 steckt und darüber hinaus auch, dass das Tourismuspotential aus Osteuropa noch keineswegs ausgeschöpft ist. „Zwar haben die Zuwächse aus Russland und Griechenland letztlich nicht ausgereicht, um sämtliche Einbrüche, die wir – zum Teil durch die Wirtschaftslage bedingt – haben hinnehmen müssen. Eines ist aber klar: Dass die Tourismusbilanz 2008 so gut ausgefallen ist, haben wir auch der Euro 2008 zu verdanken. Mit anderen Worten, die Euroländer haben unsere Tourismusbilanz gerettet.“, so Preuner.

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