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Eurogruppe will Athen neue Chance geben

Gipfel brachte keine Lösung.
Gipfel brachte keine Lösung. ©AP
Die Eurogruppe will Griechenland nach Angaben des neuen Finanzministers Euklides Tsakalotos eine "neue Chance" geben. Der "politische Wille" dazu sei da, sagte Tsakalotos am Dienstagabend in Brüssel. Bei dem Treffen der Eurogruppe habe es "Fortschritte" gegeben, sagte er, ohne nähere Angaben dazu zu machen.
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Griechenland will auf Basis seiner Vorschläge vom 30. Juni neue Hilfen beim Euro-Rettungsfonds ESM beantragen. Ein entsprechender Vorschlag solle am Mittwoch vorgelegt werden, verlautete am Dienstag aus Regierungskreisen in Athen. Anschließend würden die Finanzminister der Eurogruppe in einer Telefonkonferenz darüber beraten.

Regierungschef Alexis Tsipras hatte bereits in einem Brief am 30. Juni beim ESM um “Hilfe zur finanziellen Stabilisierung” in Form eines Kredits gebeten, die über zwei Jahre laufen sollte. Den Finanzbedarf gab er mit 29,1 Milliarden Euro an. Gleichzeitig verlangte er eine “Umstrukturierung” der griechischen Schulden beim ESM-Vorgänger EFSF.

Die Finanzminister der Eurozone sind nach den Worten des irischen Ressortchefs offen für eine Umgestaltung der griechischen Staatsschulden. “Es gibt ein allgemeines Gefühl, dass eine Umgestaltung der Schulden akzeptabel wäre”, sagte Michael Noonan dem Rundfunksender RTE. Er verwies auf Maßnahmen, die Irland ergriffen hatte wie die Verlängerung von Laufzeiten und die Reduzierung der Zinsen.

Am kommenden Montag sei das nächste reguläre Treffen der Eurogruppe. Bis dahin sollten die wichtigsten Aspekte einer Übereinkunft stehen.

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