Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Euro-Ärgernisse: Müll und Hundekot

Die Menschen in Europa regen sich am meisten über Leute auf, die Abfall einfach wegwerfen. Viel Ärger gibts auch über Hundekot und Vordrängeln. Den Österreichern "stinken" Menschen mit mangelnder Körperhygiene.

Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Magazins Reader’s Digest unter mehr als 3.400 Bürgern in 17 europäischen Ländern, darunter Österreich. Hinter dem achtlosen Entsorgen von Müll (86 Prozent) kam auf Platz zwei mit 82 Prozent das Thema „Hundekot auf Gehwegen und in Parks“, gefolgt vom „Vordrängeln in der Warteschlange“ (81 Prozent).

Gut jeder zweite Europäer (51 Prozent) ärgert sich über Leute, „die lautstark am Handy telefonieren“. Auch die Österreicher stört das Müllthema (91 Prozent) am meisten, gleich dahinter folgt aber – noch vor dem Hundekot – „mangelnde Körperhygiene“ der Mitmenschen (87,6 Prozent).

Spitzenplätze als Austro-Ärgernisse belegen auch das „zu dichte Auffahren“ (81,6 Prozent) und „Unpünktlichkeit“ (77 Prozent). Hingegen empfinden es die Alpenrepublikaner als nicht besonders schlimm, wenn Menschen „fluchen“ (29,9 Prozent), Graffiti gesprüht werden (24,9 Prozent) oder Leute „zu viel nackte Haut zeigen“ (9,5 Prozent).

Unter europäischen Nachbarn ganz unterschiedliche Wertungen

Unter den europäischen Nachbarn werden störende Verhaltensweisen übrigens ganz unterschiedlich bewertet, so Reader’s Digest am Dienstag in einer Aussendung: So empöre es 80 Prozent der Briten und Franzosen, wenn man „nicht Danke oder Bitte“ sagt. Dieser Mangel an Höflichkeit nervt aber nur 35 Prozent der Russen.

Ähnlich groß ist auch der Unterschied beim „Ausspucken in der Öffentlichkeit“. In Norwegen ärgern sich nur 50 Prozent der Menschen darüber, in Ungarn dagegen empfinden dies 95 Prozent der Befragten als ungehörig.

Weitere Euro-Ärgernisse: „Nicht zu öffnende Verpackungen“ sorgen bei 57 Prozent für heftigen Unmut. Ähnliches gilt auch für „umständliche Bedienungsanleitungen“, was 63 Prozent angaben. Hingegen stört sich nur jeder zweite Europäer am „Rauchen in der Öffentlichkeit“. Zum Vergleich: In Österreich sieht man das sogar noch gelassener, hier sind es nur 29,9 Prozent.

Themen, die Männer mehr aufregen als Frauen

Es gibt fünf Themen, bei denen sich Männer mehr aufregen als Frauen, nämlich das Vordrängeln, die automatisch aufgehenden Werbefenster im Internet, automatische Telefonansagen, Graffiti und Baustellen. Und welche Nationalität in Europa regt sich nun aber am meisten auf? Folgt man dem Durchschnittswert aller Punkte, sind die Portugiesen die genervtesten Europäer, gefolgt von den Briten und den Tschechen. Die Österreicher lassen sich hingegen von den Kleinigkeiten des Alltags nicht so leicht aus der Ruhe bringen oder schauen öfters einfach weg. Sie belegen unter den 17 befragten EU-Ländern Platz elf.

Nationen wie Finnland, Schweden, Norwegen und die Russen gelten sogar als noch entspannter. In diesen Ländern lassen jedoch die Angaben aufhorchen, die Umfrageteilnehmer unter der Rubrik „sonstige Ärgernisse“ machten. Beispielsweise regen sich die Finnen über Menschen auf, die „in der Öffentlichkeit urinieren“. Die Schweden ärgern sich über „unpünktliche öffentliche Verkehrsmittel“ und die Russen reagieren genervt auf die „TV-Werbung“.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Welt
  • Euro-Ärgernisse: Müll und Hundekot
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen