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EU verteidigt Pläne für neue Lkw-Gigaliner

EU-Verkehrskommissar Siim Kallas hat die von der EU-Kommission geplanten neuen Vorgaben für Lkw verteidigt. Kallas verteidigte am Montag in Brüssel überdies die geplanten grenzüberschreitenden Fahrten von bis zu 25 Meter langen Riesen-Lkw. Niemand zwinge die EU-Staaten solche Gigaliner zuzulassen, betonte er.

Durch ein umweltfreundlicheres und sichereres Design von herkömmlichen Lkw könnten jährlich 5.000 Euro an Treibstoffkosten oder 7,8 Tonnen CO2 eingespart werden, sagte der EU-Kommissar. Außerdem könnten das Leben von 300 bis 500 Radfahrern und Fußgängern gerettet werden, die derzeit Opfer von Unfällen werden.

Unterdessen machte Verkehrsministerin Bures klar, dass sie die Pläne der Europäischen Kommission zur Ausweitung des Einsatzes von Gigalinern scharf ablehnt. “Gigaliner gefährden die Verkehrssicherheit, sie torpedieren die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene und Österreich müsste Milliarden Euro an Umbaukosten zahlen”, betonte sie. Sie wolle sich daher “auf jeder Ebene gegen die Annahme dieses Vorschlages einsetzen”.

Bures befürchtet, dass durch den Vorschlag der EU-Kommission wegen der geografischen Lage Österreichs der politische und wirtschaftliche Druck größer werde, ebenfalls solche Riesen-Lkw zu erlauben. Laut Studien müssten 5,4 Milliarden Euro in Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen investiert werden, um sie für die 25 Meter langen und 60 Tonnen schweren Mega-Trucks aufzurüsten. Das Unfallrisiko nehme zu, so dauere etwa das Überholen für PKW-Lenker länger und werde gefährlicher.

Die nun wieder aufgekochte Diskussion über die “Gigaliner” ließ in Österreich die Emotionen hochgehen lassen – obwohl eine Zulassung dieser 60-Tonnen-Fahrzeuge in Österreich gar nicht zur Diskussion steht. Der ARBÖ befürchtet – ebenso wie der Verbund Europäischer Automobilclubs – dass die Gigaliner mittels Salamitaktik in Österreich eingeführt werden könnten.

(APA)

 

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