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EU-Minister testen Fahrkünste

Ins Schleudern geraten werden die EU-Verkehrsminister bei ihrem informellen Treffen in Vorarlberg am 2./3. März. Auf dem Programm steht ein Besuch des ÖAMTC-Fahrsicherheitszentrums in Röthis.

Dort können die Minister ihre Fahrkünste etwa auf einer Schleuderplatte selbst testen und einen Blick auf technische Innovationen im Sicherheitsbereich werfen.

Im Fahrsicherheitszentrum besteht für die Minister die Möglicheit, diverse Situationen zu simulieren. Was die Fahrzeug-Technologie betrifft, werden Pkw mit neuester „eSafety“-Ausstattung zur Verfügung stehen, erklärte Martin Standl, Sprecher von Vizekanzler Hubert Gorbach (B). Daneben stehen auch herkömmliche Wagen bereit, um einen aussagekräftigen Vergleich anstellen zu können.

An technischen Neuerungen werden den Ministern etwa ein „Rüttelsitz“ oder auch das System „eCall“ (emergency call) vorgestellt. Beim Rüttelsitz wird der Lidschlag analysiert. Bleiben die Augenlider zu lange geschlossen, beginnt der Sitz zu vibrieren, um einen möglicherweise fatalen Sekundenschlaf zu verhindern. Das eCall-System wiederum übermittelt im Fall eines Autounfalls Daten wie etwa die Position des Fahrzeugs an Notfallzentralen. Beide Neuheiten sind technisch ausgereift, werden aber noch nicht in Serie produziert.

Den Teilnehmern an der Verkehrsminister-Tagung soll aber auch kulturell etwas geboten werden. So steht am Abend des ersten Tages ein Abendessen im Angelika Kauffmann-Saal in Schwarzenberg (Bregenzerwald) auf dem Programm. Im Angelika Kauffmann-Saal findet alljährlich das berühmte Musikfestival „Schubertiade“ statt. Im kommenden Jahr wird der 200. Todestag der Weltbürgerin Angelika Kaufmann (1741-1807) begangen, deren Vater aus Schwarzenberg stammte. Die mit Goethe gut bekannte Künstlerin Kauffmann bezeichnete „jede bewohnte Welt“ als ihr Vaterland und fühlte sich nach eigener Aussage als Bregenzerwälderin.

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