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EU-Minister beraten am Montag über Handelsbeziehungen

Schramböck vertritt Österreich
Schramböck vertritt Österreich ©APA
Die EU-Wirtschaftsminister werden am Montag vor dem Hintergrund der US-Präsidentschaftswahlen in einer Videokonferenz die Handelsbeziehungen zu den Vereinigten Staaten und China diskutieren. Österreich wird durch Bundesministerin Margarete Schramböck (ÖVP) vertreten und sich "intensiv einbringen, nachdem die USA unser wichtigster Handelspartner in Übersee sind", wie im Vorfeld aus dem Wirtschaftsministerium verlautete.

"Europa und die USA verbinden langjährige Beziehungen und wir müssen wieder zu einer vertrauensvollen Partnerschaft kommen", teilte Ministerin Schramböck mit. Die globale Corona-Pandemie habe sich "natürlich auch auf den internationalen Handel ausgewirkt". "Wenn es uns gelingt, Handelshemmnisse abzubauen, profitieren beide Seiten des Atlantiks", ist Schramböck überzeugt. Dies sei für Österreich als exportorientiertes Land wichtig.

Österreich setze sich zudem für ein neues EU-Wettbewerbsrecht ein, welches die europäische Industrie als "globalen Player" stärken soll, die "gegenüber mächtigen Konzernen aus den USA und Asien ins Hintertreffen zu geraten droht", wie aus in einer Stellungnahme des Wirtschaftsministeriums hervorgeht. "Gleiche Wettbewerbsbedingungen für unsere Industrie sind eine zentrale Voraussetzung für unseren zukünftigen Wohlstand", so Schramböck dazu.

Aufgrund der prognostizierten Wachstumsraten scheint laut dem Wirtschaftsministerium wahrscheinlich, dass sich Chinas rasanter Aufholprozess fortsetzt und Chinas Rolle in der Weltwirtschaft weiter zunehmen wird. Von Experten wird eine gemeinsame Positionierung der EU und der USA gegenüber China hinsichtlich Handels- und Sicherheitspolitik als notwendig angesehen.

Der Handelsrat unter deutschem Vorsitz wird zudem laut den offiziellen Informationen über die jüngsten Entwicklungen bei der Überprüfung der EU-Handelspolitik und der Reform der Welthandelsorganisation (WTO) beraten. Wie aus informierten Kreisen verlautete, wollen EU-Länder, die das umstrittene Mercosur-Abkommen befürworten, auch dieses Thema ansprechen.

(APA)

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