EU: Jährlich mehr als 40.000 Verkehrstote

Das Europaparlament hat angesichts von jährlich über 40.000 Verkehrstoten in der EU ein gemeinschaftliches und langfristiges Konzept für die Verbesserung der Sicherheit auf den Straßen gefordert.

Dazu solle eine Europäische Agentur für Verkehrssicherheit geschaffen werden, regte die Volksvertretung am Donnerstag in einer Entschließung an. Diese müsse die Maßnahmen in den verschiedenen Bereichen – Ausbildung der Führerscheininhaber, Sicherheit der Fahrzeuge und Verbesserung der Straßennetze – koordinieren. Außerdem müsse sichergestellt werden, dass Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung leichter als bisher EU-weit geahndet werden können, forderte das Parlament.

Die EU-Kommission solle dazu entsprechende Vorschläge erarbeiten. Sinnvoll wäre nach Ansicht der Parlamentarier angesichts des wachsenden grenzüberschreitenden Verkehrs auch eine Vereinheitlichung der Verkehrszeichen in den 25 EU-Ländern. Ferner fordern sie den obligatorischen Einbau von Geräten, die – etwa durch Pieptöne – zum Anlagen der Sicherheitsgurte anhalten.

Einem Bericht des Parlaments zufolge kamen im vergangenen Jahr auf den Straßen der EU rund 43.000 Menschen ums Leben. Unfälle im Straßenverkehr seien damit nach wie vor die häufigste Todesursache der unter 50-Jährigen. Den Mitgliedstaaten entstünden dadurch jährlich direkte und indirekte Kosten in Höhe von rund 200 Milliarden Euro – zwei Prozent ihrer Wirtschaftsleistung. Besorgniserregend sei vor allem die Lage in vielen der zehn neuen EU-Staaten.

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