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EU-Agrarminister beraten über weitere Gen-Produkte

Die EU-Agrarminister werden bei ihrem Treffen am morgigen Dienstag über die Zulassung von zwei weiteren gentechnisch veränderten Produkten als Futter- bzw. Lebensmittel diskutieren. Diplomaten rechnen damit, dass keine entsprechende Mehrheit für oder gegen die Autorisierung zustande kommen wird und die Entscheidung daher zurück an die EU-Kommission gehen wird, die voraussichtlich grünes Licht geben wird.

Konkret geht es um die Sojabohnensorte A2704-12 und die Bauwollsorte LLCotton25, beide von Bayer CropScience. Bei Baumwolle wird aus den Samen Pflanzenöl gewonnen, bzw. die Pressrückstände als Futtermittel verwendet. Beide Produkte sind durch gentechnische Manipulation resistent gegen bestimmte Herbizide.

In der EU sind derzeit nur zwei Maissorten für den Anbau und knapp 30 andere gentechnisch veränderte Organismen (GVO) – von Sojabohnen über Zuckerrüben bis zu Baumwolle – als Futter- oder Lebensmittel zugelassen. Sie müssen ab einer Schwelle von 0,9 Prozent GVO-Anteilen auf der Verpackung eines Produktes gekennzeichnet werden.

Gleichzeitig kommt es immer öfter zu Problemen mit Futtermitteln, die mit neuen GVO, die nur in anderen Teilen der Welt zugelassen sind, verunreinigt sind. Bisher dürfen solche Produkte nicht eingeführt werden.

Nach Angaben von Diplomaten arbeitet die EU-Kommission an Grenzwerten für eine geringfügige Kontaminierung von Futtermitteln. Die Brüsseler Behörde wird am heutigen Montagnachmittag im zuständigen Expertengremium über den Fortschritt ihrer Arbeiten berichten, Entscheidungen stehen aber noch nicht an. Ähnliche Überlegungen gibt es in der EU-Kommission auch zu Saatgut, allerdings wäre dafür eine Änderung der entsprechenden Richtlinie notwendig.

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