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Etappensieg für Peter Wrolich

Peter Wrolich hat am Mittwoch (Ortszeit) auf der zweiten Etappe der Georgia-Radtour triumphiert und dabei im Spurt sogar Tour-de-France-Gewinner Lance Armstrong aus den USA das Hinterrad gezeigt.

Der 30-jährige Kärntner setzte sich nach 197,5 Kilometern von Fayetteville nach Rome im US-Bundesstaat Georgia im Sprint vor Manuel Quinziato sowie Armstrong durch. Mit diesem Erfolg schob sich Wrolich nach zwei von sechs Etappen zeitgleich mit Spitzenreiter Robert Hunter aus Südafrika, der zum Auftakt am Dienstag schnellster gewesen war, auf Rang zwei der Gesamtwertung vor. Armstrong war vor dem Donnerstag-Teilstück, einem Zeitfahren über 29,9 km, mit sechs Sekunden Rückstand Fünfter. “Am letzten Berg hat Armstrong attackiert, denn er wollte vor heimischem Publikum gewinnen. Mein Teamkollege Levi Leipheimer und ich haben aber sein Hinterrad erwischt und sind mitgegangen”, berichtete Wrolich über die entscheidende Phase. “300 Meter vor dem Ziel hat Levi dann den Sprint angezogen und Lance ist mitgegangen. Ich bin dann aus dessen Windschatten gefahren und musste ihn leider etwas schlecht aussehen lassen.”

Armstrong, der seine Karriere im Sommer beenden wird, unterstützt seit Jahren den Kampf des Radsport-Weltverbandes (UCI) gegen Doping mit finanziellen Mitteln, wie am Donnerstag auf der Internetseite des TV-Senders Eurosport bekannt wurde. “Es gibt andere Wege, gegen Doping zu kämpfen, als den Sport, seine Athleten, Sponsoren und Zuschauer niederzumachen”, wird der Amerikaner zitiert. “Ich habe mich für meinen Weg entschieden. Vielleicht habe ich Recht, vielleicht nicht.” Der Straßenweltmeister von 1993 sieht den Kampf gegen illegale, leistungsfördernde Substanzen im Radsport als dauerhafte Aufgabe an. “Doping hat es schon immer gegeben, und Doping wird niemals verschwinden”, erklärte Armstrong. “Meiner Meinung nach müssen wir uns alle daran beteiligen. Entweder mit Worten, Taten oder durch die Finanzierung.” Armstrongs Engagement hatte UCI-Präsident Hein Verbruggen enthüllt: “Er hat das Geld für die Anti-Doping-Forschung bereitgestellt, damit neue Nachweismethoden entwickelt werden können.” Der Texaner selber wollte seine finanzielle Hilfe nicht veröffentlichen und verschweigt auch den Umfang seiner Zuwendungen.

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