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Estland: Taucher bargen Leichen

Taucher haben am Donnerstag vor der estnischen Ostseeküste mit der Bergung der 14 Opfer des Hubschrauberabsturzes vom Vortag begonnen. Dies teilten die Behörden in Tallinn mit.

Die Bergungsaktion der finnischen Spezialisten soll trotz kräftigen Windes bis zum Abend abgeschlossen werden.

Der Helikopter vom Typ Sikorsky S-76 war kurz nach dem Start von Tallinn nach Helsinki aus noch ungeklärter Ursache ins Meer gestürzt. Alle Zwölf Passagiere aus Finnland, Estland und den USA sowie die beiden finnischen Piloten wurden in dem Wrack in knapp 50 Metern Tiefe eingeschlossen.

Der estnische Verkehrsminister Edgar Savisaar sagte der Nachrichtenagentur BNS, nach ersten Untersuchungsergebnissen könne man schlechte Wetterbedingungen oder Fehler der Piloten als Unglücksursache weitgehend ausschließen. Beide galten als erfahren. Unter anderem hatte der 51-jährige Peter Frederiksson 1994 als Hubschrauberpilot an der Rettungsaktion für Überlebende beim Untergang der Ostseefähre „Estonia“ mitgewirkt. 137 Reisende überlebten die Katastrophe, 852 Menschen kamen ums Leben.

Die kleine Fluggesellschaft Copterline nahm weniger als 24 Stunden nach dem Absturz eines ihrer beiden Hubschrauber am Donnerstag die Linienflüge zwischen Tallinn und Helsinki wieder auf. Alle Opfer würden zur Obduktion zunächst nach Tallinn gebracht, teilten die Behörden mit. Das Hubschrauberwrack soll innerhalb einer Woche gehoben und in die zehn Kilometer entfernte estnische Hauptstadt gebracht werden.

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