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ESP: Gemeinsame Einwanderungspolitik

Spanien hat die EU-Mitgliedsstaaten zu einer gemeinsamen Einwanderungspolitik aufgefordert. Das Land sieht sich durch einen Flüchtlingsansturm auf die kanarischen Inseln unter Druck.

Spanien möchte künftig von mehreren EU-Mitgliedsstaaten unterstützt werden.

Diese Zusammenarbeit sei ein erster Schritt zu einer gemeinsamen Linie, sagte Vize-Ministerpräsidentin Maria Teresa Fernandez de la Vega am Dienstag bei einem Besuch des EU-Parlaments in Straßburg. Auch generell sei jedoch ein gemeinsamer Ansatz nötig. „Wir brauchen eine gemeinsame Einwanderungspolitik, damit diese effektiver wird.“ Fernandez de la Vega forderte zudem mehr Mittel im Kampf gegen illegale Einwanderung.

Spaniens kanarische Inseln gelten für tausende afrikanische Flüchtlinge als erste Anlaufstelle auf ihrem Weg nach Europa. Seitdem Spanien und Marokko andere Routen blockieren, ist die Zahl der Flüchtlinge, die die Kanaren ansteuern, in den vergangenen Monaten rasant gestiegen. In diesem Jahr waren es bereits über 9500, rund doppelt so viele wie im vergangenen Jahr. Jedes Jahr sterben nach Schätzungen der Behörden hunderte Menschen bei dem Versuch, die Kanaren mit Fischerbooten zu erreichen.

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