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Es "pottert" heute gewaltig

Vorarlbergs Potter-Fans quält nur eine Frage: Wer ist der geheimnisvolle Halbblut-Prinz? Der neue Harry Potter (608 Seiten) steht ab sofort weltweit in den Buchregalen. Infopaket [249KB] | Vokabelliste [383KB]

Das Buch wird sehnlichst erwartet – auch wenn der sechste Band vorerst nur in der englischen Originalversion vorliegt. „Harry Potter and the Half-Blood Prince“ heißt das begehrte Buch – und über den Inhalt ist nichts bekannt. „Gar nichts“, bestätigt Wolfgang Seidel von „Das Buch“.

Gut, dass Harry Potter im sechsten Band stirbt, ist nach marktwirtschaftlichem Kalkül auszuschließen. „Zumal Harrys Internat Hogwarts sieben Jahre dauert und in jedem Band ein Schuljahr geschildert wird“, sagt der Buchhändler. Autorin Joanne K. Rowling hat selbst nur wenig verraten.

Ahnungslose Muggles

Weder Harry Potter noch sein übler Gegenspieler, der schwarze Magier Lord Voldemort, seien jener geheimnisvolle Halbblut-Prinz, der dem Buch seinen Titel gibt. Die Erfolgsautorin hat lediglich angedeutet, dass „viele Schlüssel zu diesem Geheimnis im zweiten Band versteckt sind“. Mehr ist uns Muggles nicht bekannt. Also uns Menschen, die nicht zaubern können.

Grandioses Marketing

Der neueste Band erscheint gleich in zwei Ausgaben: Die herkömmliche Version – und eine so genannte „Adult“-Ausgabe für Erwachsene. „Die beiden Bücher sind aber wortgleich. Lediglich die Schrift ist etwas kleiner und das Titelbild sieht erwachsener aus“, erfährt man von Potter-Fans.

Man mag es schon erahnen: Die Marketingmaschinerie läuft auf Hochtouren. Und die Buchhändler mussten bis heute absolut dicht halten. Vorab durfte nichts im Schaufenster präsentiert, keine Zeile gelesen werden. „Die Sanktionsandrohungen klingen absolut übel“, sagen Buchhändler.

Eine Palette mit dem noch unter Verschluss stehenden Lesestoff war bis heute im Lagerkeller von „Das Buch“ im Messepark gelagert. Ab 8.30 Uhr hat das Einkaufszentrum geöffnet. „Und wir rechnen damit, dass einige Fans schon am Rolltor scharren.“

Einfaches Englisch

Wer über die Sommerferien sein Englisch aufpolieren möchte, kann beruhigt zu Harry Potter greifen. „Das ist keine Literatur, bei der man ständig ein Wörterbuch konsultieren muss“, so Wolfgang Seidel. Der englische Lesespaß beginne bei etwa 14 Jahren, für englischsprachige Kinder liege die pottersche Lesealter-Empfehlung bei neun Jahren. Sollte der Nachwuchs die nächsten Tage verschollen sein, es dürfte an Harry Potter liegen. Ob es in Hogwarts auch Sommerferien gibt?

Unter www.potterpedia.de haben Fans für Harry Potter eine eigene Enzyklopädie geschaffen. Die Autorin selbst äußert sich unter www.jkrowling.com zu Gerüchten um ihren Harry – auch in Deutsch. Fanforum und weitere Informationen unter www.harrypotter-xperts.de.

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