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Es liegt etwas in der Luft

Süßer Plätzchenduft, tänzelnde Schneeflocken, funkelnde Lichter – der alljährliche Winter-Weihnachts-Zauber legt sich Ende des Jahres über das Land. Eine ganz besonders schöne Zeit, um seinen Liebsten eine Freude zu machen, aber auch für romantische Heiratsanträge und unvergessliche Hochzeiten.
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Viele Männer wollen ihre Angebetete fragen, ob sie den Rest ihres Lebens mit ihnen verbringen will. Doch wann ist der beste Zeitpunkt für die Frage aller Fragen? Nun, einen gibt es, wie Prinz William oder Reese Witherspoon bereits vorgemacht haben: Ein Heiratsantrag unter dem Weihnachtsbaum ist an Romantik nicht zu überbieten und liegt voll im Trend, wie Juwelier Andreas Kopf aus Götzis bestätigt: „Wir verkaufen in der Weihnachtszeit auch mehr Verlobungsringe.“

Annahmegarantie oder die Chancen stehen gut. Die Gründe dafür sind naheliegend: Selbst wenn die religiöse Bedeutung des Heiligen Abends für einige in den Hintergrund gerückt ist, ist es immer noch ein sehr emotionales Fest, voll besetzt mit positiven Emotionen – eine romantisch-sentimentale Grundstimmung, plus ein Meer aus Kerzen und Lichtern sowie das fröhliche Zusammentreffen der Familie. Steckt ihr der Liebste dann noch etwas Funkelndes an den Ringfinger, ist der Augenblick perfekt.

Hochsaison
Statistisch gesehen haben Heiratsanträge zwischen November und Februar Hochsaison. Besonders häufig stellen Männer ihrer Liebsten die Frage aller Fragen zwischen Weihnachten und Silvester, um die Freude und frohe Botschaft persönlich der Familie mitzuteilen.

Symbol der Liebe. Der Brauch, bei der Verlobung einen Ring zu überreichen, hat eine sehr lange Tradition:
Die ersten „Romantiker“ waren, wie sollte es anders sein, die Römer. Schon in der Antike sollen die Männer ihrer zukünftigen Braut einen Ring, quasi als symbolisches Eheversprechen, überreicht haben. Der Ring war damals zudem das sichtbare Zeichen, dass die Braut versprochen war oder die Mitgift bereits bezahlt ist. Die Römer waren der Ansicht, dass der Kreis eine ewige Bindung zwischen zwei Menschen darstellt. Aus diesem Grund wurde der Verlobungsring schon damals auf dem vierten Finger der linken Hand getragen, denn vom Ringfinger sollte die „Vena Amoris“ direkt zum Herzen führen. Diamanten kamen erstmals 1477 ins Spiel, als Erzherzog Maximilian von Habsburg seiner Maria von Burgund einen Verlobungsring mit Diamanten geschenkt haben soll. Schon damals stand der König der Edelsteine für die Ewigkeit der Liebe. Ein schöner Gedanke, der sich bis heute durchgesetzt hat.

Einzelgänger oder Zickzack. Den klassischen Verlobungsring ziert bis heute ein Diamant in Form eines Solitärs. „Solitaire“ bedeutet auf Französisch alleine, einsam, einzelgängerisch. Meist wird der Diamant in der Mitte des Ringes von vier oder sechs Krappen gehalten. Auch die Erfahrungen von Andreas Kopf bestätigen das: „Die meisten Frauen wünschen sich einen Solitär, da man durch sein zeitloses Design ein ganzes Leben Freude daran hat.“ Wer dennoch abseits des Solitärs auf der Suche ist und keinen Vintage-Ring aus Familienbesitz weitergeben kann, für den wären der Eternity- bzw. Memory-Ring, der rundherum, ohne Unterbrechung, mit Diamanten bestückt ist, oder der Chevron – er steht für Ringe mit einem oder mehreren Zacken – vielleicht eine Alternative. Apropos Diamant: Seit Prinz Harry seiner Meghan im November letzten Jahres einen Ring mit drei Diamanten an den Finger steckte, hat auch der Trinity-Ring das Zeug zum Trendpiece. Symbolisch stehen die drei Steine für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Eine zauberhafte Verbindung von Alt und Neu, die sich auch in der Machart widerspiegelte: Während der zentrale Stein aus Botswana stammte, waren die beiden anderen aus dem Besitz seiner verstorbenen Mutter Diana. Wenn die Angebetete es bunt liebt, darf es auch ein Verlobungsring mit Farbstein sein. „Ein Ring mit blauem Saphir, umrahmt von weißen Diamanten, wird auch immer wieder nachgefragt“, so Kopf. Wichtig sei, nach Ansicht des Experten, dass im Zusammenhang mit der Wahl eines Verlobungsrings immer die Präferenz der Angebeteten im Zentrum steht, wobei „Mann“ in 98 Prozent der Fälle mit einem Solitär richtig liegt.

Verliebt, verlobt, verheiratet. Die kalte Jahreszeit ist aber nicht nur perfekt für einen Antrag, sondern auch für die Hochzeit selbst. Im Winter lässt sich wunderbar heiraten und feiern. Es ist alles eine Frage der Vorbereitung und Dekoration: Brautsträuße und Tischgestecke mit Tannenzapfen und Christbaumkugeln, Fackeln im Schnee, eine gemütliche Berghütte als Location sowie Eheringe aus Weißgold mit einem funkelnden, klaren Diamanten geben einen entsprechenden Rahmen. Speziell als Ergänzung zum Ehering kreieren manche Designer in Stil und Aussehen passende Verlobungsringe, die dann zusammengesteckt an einem Finger getragen werden können. „Diese Ringe sind, was die Form betrifft, so intelligent konzipiert, dass sie später perfekt mit dem Ehering an einem Finger getragen werden können“, erklärt der Juwelier aus Götzis.

Gabe der Liebe. Eine besonders schöne alte Tradition im Zusammenhang mit der Hochzeit ist die Morgengabe. Sie bezeichnet ein edles Schmuckstück, das der Bräutigam seiner frisch angetrauten Ehefrau am Morgen nach der Hochzeit überreicht oder es unter ihrem Kopfkissen versteckt. Heute erfreut sich dieser Brauch einer wachsenden Beliebtheit – auch wenn der tiefere Sinn dieses Geschenks mittlerweile ein anderer ist, als noch vor vielen Jahren. Während die Morgengabe früher der finanziellen Absicherung der Frau im Falle eines Unglücks ihres Ehemanns diente, soll sie der Ehe heute vor allem Glück bringen und die Beschenkte an die zauberhaften Momente des schönsten Tags in ihrem Leben erinnern. Egal, ob Ohrringe, Armreifen, Ringe oder Colliers – erlaubt ist, was gefällt und von Herzen kommt. Zeitlose diamantverzierte Schmuckstücke stehen hier ganz oben auf der Wunschliste. Aber auch ein Perlenarmband sei eine süße Idee, wie Kopf bekräftigt.

Glück im Doppelpack. Immer mehr kommt es in Mode, dass auch der Bräutigam von seiner Liebsten eine Morgengabe erhält: eine elegante Uhr, goldene Manschettenknöpfe oder ein stilvolles Armband sind beliebte Geschenke. Das Glück, beschenkt zu werden, lässt sich so auf jeden Fall verdoppeln. Und was bekommen die Gäste bei einer Hochzeit im Schnee? Mit warmen Getränken und kuscheligen Decken wird es richtig schön gemütlich. Noch weihnachtlicher wird es, wenn die Gäste nach der Trauung mit kleinen Glöckchen klingeln, anstatt Reis zu werfen – eine perfekte Winterhochzeit. Wer will da überhaupt noch im Sommer heiraten?

Altes Brauchtum – Glück und Segen für die Ehe soll es bringen, wenn der Bräutigam die Morgengabe unter dem Kopfkissen seiner frisch gebackenen Ehefrau versteckt. Immer mehr kommt es in Mode, dass auch der Bräutigam von seiner Liebsten eine Morgengabe erhält: eine elegante Uhr, goldene Manschettenknöpfe oder ein stilvolles Armband sind beliebte Geschenke. Das Glück beschenkt zu werden, lässt sich so verdoppeln.

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