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„Es geht um die Jobs der Zukunft“

Die FH Vorarlberg richtet ihr Ausbildungsprogramm auf die Entwicklung des regionalen Arbeitsmarkts aus.
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AbsolventInnen erwarten exzellente Karrierechancen in der Kernregion Bodensee. Über zukünftige Jobs und Ausbildungsschwerpunkte spricht der Geschäftsführer der FH Vorarlberg Stefan Fitz-Rankl im Interview.

Mit Informatik – Digital Innovation wird das Studienangebot ab Herbst 2019 um einen Bachelor-Studiengang erweitert. Nach welchen Kriterien entwickelt sich das Bildungsangebot an der FH Vorarlberg?

Stefan Fitz-Rankl: Unser Bildungsangebot ist klar ausgerichtet auf die Bereiche, in denen in Zukunft wesentliche Qualifikationen für die Kern­region Bodenseeraum gebraucht werden. Konkret heißt das, dass wir nur dort Studienprogramme anbieten, wo wir ­wissen, dass es eine große Nachfrage nach AbsolventInnen geben wird und deren Kompe­tenzen auch tatsächlich Unternehmen weiterbringen können.

Der neue Studiengang ist nur ein Beispiel dafür. Es wird in Zukunft noch viel notwendiger sein, als heute, höchst qualifizierte Personen zu haben, die sowohl in der Informatik ausgebildet sind als auch die Fertigkeit haben, neue moderne Geschäftsmodelle zu entwickeln, zu analysieren und umzusetzen. Statt reiner Programmierkompetenz braucht es Verständnis für Systeme, den Markt, verschiedene Geschäftsmodelle und Kundenverhalten. Und genau das decken wir mit dem neuen  Studiengang „Informatik – Digital Innovation“ ab.

Uns ist es wichtig, dass es für Studierende nicht primär darum geht, einen Abschluss zu erlangen, sondern den Studiengang als hochqualifizierte und motivierte AbsolventInnen zu verlassen. Das gilt für alle Bereiche von Sozial­arbeit über Rechnungswesen bis zu Mechatronik.

In wieweit ist das Ausbildungsangebot auf den heimischen Arbeitsmarkt ausgerichtet?

Stefan Fitz-Rankl: Ganz eindeutig – erstens entwickeln wir jedes Ausbildungsprogramm gemäß den gesetzlichen Vorgaben auf Basis von Bedarfs- und Akzeptanzanalysen gemeinsam mit Vertretern aus dem jeweiligen Fachbereich. Zweitens haben wir in unserer Strategie ausformuliert, dass wir als Hochschule nur in den Bereichen tätig sind, in denen die Nachfrage sowohl von Studierenden als auch von ArbeitgeberInnen in der Region gegeben ist. Wir bilden nicht in – vielleichtspannenden – Nischen aus, für die es keinen regionalen Bedarf gibt.

Die Studiengänge an der FH Vorarlberg gelten als sehr praxisbezogen. Kommt da die Wissenschaft nicht zu kurz?

Stefan Fitz-Rankl: Nein, denn selbstverständlich braucht eine gute Praxisfähigkeit eine tiefe wissenschaftliche Fundierung. Die Studierenden sollen die Fähigkeit erlernen, sich mit dem neuesten Wissen zu beschäftigen, sauber zu analysieren und auf Basis solider Grundlagen einen Lösungs­ansatz zu entwickeln und umzusetzen. Theorie und Praxis stellen nur vermeintlich einen Widerspruch dar. In unserer „Kern-DNA“ ist festgehalten, dass wir als Ausbildungseinrichtung eine praxisbezogene Ausbildung auf Hochschul­niveau anbieten. Wir sind stolz darauf, dass unsere AbsolventInnen praxistauglich sind und sofort in den Arbeitsmarkt einsteigen können.

Wie eng ist die Zusammen­arbeit mit den Unternehmen in der Region?

Stefan Fitz-Rankl: Die ist sehr eng und verwoben. Das sieht man auch bei der Jobmesse – kaum einer der Aussteller ist nicht ein enger Partner der FH Vorarlberg. Entweder formal gebunden in langfristigen ­Kooperationen wie die Starken Partner oder die fast 50 Partner­unternehmen im Bereich Elektrotechnik Dual oder durch die Zusammenarbeit in zahlreichen Forschungs- und Praxisprojekten oder Master­arbeiten. Es ist eine klassische Win-win-Situation für beide Seiten.

Welchen Stellenwert hat der Bereich Forschung für Studierende der FH Vorarlberg?

Stefan Fitz-Rankl: Für uns als Hochschule ist eine forschungsbegleitete Lehre fundamental. Erfreulich ist, dass sich immer mehr Studierende bereits während des Studiums an Forschungsthemen beteiligen. Allein in der neu eröffneten digitalen Fabrik sind acht Studierende direkt in die Forschung eingebunden. Man muss aber auch ehrlich sein und zugeben, dass ein Großteil unserer Studierenden an die FH Vorarlberg kommen, weil sie hervorragend für ihr zukünftiges Berufsfeld ausgebildet werden und anschließend super Jobchancen haben möchten – und nicht, weil sie tief in die Forschung eintauchen wollen.

Die Jobmesse wird jedes Jahr von Ausstellern und Besuchern „gestürmt“ – wie erklären Sie sich den ungebrochenen Erfolg?

Stefan Fitz-Rankl: Das ist relativ einfach: Hier geht es um die Jobs der Zukunft und die Mitarbeiter der Zukunft. Es gibt weiterhin einen großen Mangel an hochqualifizierten Kräften in Vorarlberg und der ganzen ­Bodenseeregion – diese finden die Unternehmen hier. Auch heuer werden wieder Hunderte tatsächliche Jobs bei der Jobmesse angeboten werden. Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit zum Netzwerken.

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