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„Es braucht junge, motivierte Leute“

Die kunststoffverarbeitende Industrie erlebt seit einiger Zeit einen Wandel und erfordert ein Umdenken in vielen Bereichen.
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Besonders häufig stehen Kunststoffe im Kreuzfeuer dieser Diskussion. Ungeachtet der Tatsache, dass kaum ein anderer Werkstoff hinsichtlich Effizienz und Funktionalität mit Kunststoffen mithalten kann. Weswegen sie in vielen Bereichen auch in Zukunft nicht ersetzt werden können: Als Leichtbauteile für Fahrzeuge, in der Medizin oder als Verpackungsmaterial, um nur drei Beispiele zu nennen.

In den Fokus gerückt sind jedoch der verantwortungsvolle Einsatz von Ressourcen, nachhaltige Innovationen und das Recycling von Kunststoffen, um eine effiziente Kreislaufwirtschaft zu ermöglichen. Für diese Herausforderungen braucht es die richtigen Fachkräfte. Uwe Breuder, Leiter Human Resources von ALPLA in Hard, stellt fest: „Die Beschäftigungszahlen steigen. 2009 haben bei ALPLA 680 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gearbeitet, Ende August 2019 waren es knapp 1200. Das entspricht einem Zuwachs von gut 40 Prozent.“ Eine dieser Mitarbeitenden ist Lisa Blum. Lesen Sie im Interview, warum die junge Recycling-Expertin aus Überzeugung für den Verpackungshersteller arbeitet.

Lisa, wie bist du zu ALPLA gekommen?

Ich habe Umwelt- und Bioressourcenmanagement mit Schwerpunkt Abfallwirtschaft an der BOKU in Wien studiert. Bei einem Interview für meine Masterarbeit hat mein jetziger Vorgesetzter Georg Lässer betont, wie wichtig junge und motivierte Leute für die Branche sind, die im Bereich Nachhaltigkeit etwas bewegen wollen. Dieser Gedanke hat mich zum Nachdenken angeregt und vor allem motiviert.

Und dann hast du dich beworben?

Ganz so einfach war es nicht. Auch ich stand Kunststoffen vor einigen Jahren noch kritisch gegenüber. Das Kennenlernen vieler verschiedener Perspektiven hat mir aber dabei geholfen, das Thema Kunststoff als Chance anstatt als Problem wahrzunehmen. Schließlich habe ich ein Praktikum in der Abteilung ISBM & Recycling bei ALPLA gemacht, dass später in eine Festanstellung übergegangen ist.

Wie erlebst du dein Arbeitsumfeld?

Sehr positiv und dynamisch. In unserem Team gibt es viele junge Kollegen und ebenso erfahrene und langjährige Mitarbeiter. Das ist eine super Kombination und eine gute Voraussetzung für zukunftstaugliche Entwicklungen. Alle sind offen für neue Ideen. Von Anfang an durfte ich viel ausprobieren und schauen, wo meine Stärken sind.

Was antwortest du, wenn dich Freunde fragen, warum du bei ALPLA arbeitest?

Weil bei ALPLA Nachhaltigkeit seit vielen Jahren gelebt wird und ich etwas dazu beitragen kann. Mitgestalten ist cooler als alles schlechtreden. Denn Verpackungen und Kunststoff an sich wird es auch in Zukunft geben. Wir sollten nicht den Wertstoff selbst, sondern die negativen Auswirkungen im falschen Umgang damit vermeiden. Mein Tipp lautet: Bleib kritisch, glaub nicht jeder Schlagzeile und bilde dir deine eigene Meinung.

Was hast du noch vor?

Sehr viel. In Zukunft möchte ich noch öfter mit jungen Menschen zusammenarbeiten, z. B. in Workshops mit Schülerinnen. Sie sollen die Fakten kennen und in der Lage sein, wirklich nachhaltige Entscheidungen zu treffen.

Wir müssen unsere Köpfe zusammenstecken und Lösungen für die aktuellen Herausforderungen anbieten. Lisa Blum, ALPLA Junior, Recycling Specialist

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