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Erstes Spitals-Semester gut gelaufen

Seit 1999 fungiert das Landeskrankenhaus Feldkirch als Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Innsbruck.

Im ersten
Semester haben zwölf Studenten die Lehrveranstaltungen in den Fächern
Chirurgie und Innere Medizin besucht. Jetzt soll der Lehrbetrieb auf
die Kinder- und Jugendheilkunde sowie die Pathologie ausgedehnt
werden.

Die Auslagerung von Teilen des Lehrbetriebes einer überlasteten
Universität an ein Spital entspricht dem Trend zum sogenannten
“bedside teaching”, also dem Unterricht von kleinen Studentengruppen
direkt am Krankenbett. Auf diese Weise lernen die angehenden
Mediziner die praktische Arbeit am Patienten aus unmittelbarer Nähe
kennen.

Dass Feldkirch zum damals ersten Lehrkrankenhaus in Österreich
ernannt wurde, spricht laut Chefarzt, Prim. Dr. Gerhard Zimmermann,
für die hohe Qualität des Hauses, die jener einer Uniklinik
nahekomme. Sie betone aber auch die Bedeutung qualitätssichernder
Maßnahmen im Bereich des klinischen Betriebes. Zimmermann: “Der
Standard unseres Spitals wird durch Forschung und Lehre stets auf dem
aktuellen universitären Niveau gehalten, sodass eine modernste
medizinische Behandlung garantiert ist.”

Den Studenten wird ebenfalls eine noch umfassendere Ausbildung
geboten. Abgesehen von der Ausweitung des Lehrbetriebes auf andere
Fächer wird künftig auch die Möglichkeit bestehen, Prüfungen in
Feldkirch abzulegen. Dissertanten werden zudem mit ihrer Doktorarbeit
am Lehrkrankenhaus wissenschaftlich begleitet und betreut.
Nach dem positiven Start wird in den kommenden Semestern eine
Steigerung der Hörerzahl auf bis zu fünfzig pro Jahr erwartet.

(Bild: VN)

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