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Erstes Quartal: Weniger Verkehrstote

Die vorläufigen Daten des Innenministeriums zeigen, dass seit 1. Jänner 2006 bei Verkehrsunfällen in Vorarlberg vier Menschen ums Leben gekommen sind, im Vorjahr waren es fünf.

Der VCÖ weist darauf hin, dass Wien mit minus 66 Prozent den stärksten Rückgang aufweist, in Oberösterreich und Tirol gibt es heuer mehr Todesopfer. Der VCÖ fordert Tempo 80 auf Freilandstraßen und mehr Bus- und Bahnverbindungen in den Regionen.

Die Zahl der Verkehrstoten geht in Vorarlberg weiter zurück. Die VCÖ-Analyse auf Basis der Daten des Innenministeriums zeigt, dass in den ersten drei Monaten in Vorarlberg vier Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen. Im Vorjahr waren es fünf, im ersten Quartal 2004 verunglückten acht Menschen bei Verkehrsunfällen in Vorarlberg tödlich. „Die Zahl der Verkehrstoten in Vorarlberg sinkt. Diese Entwicklung ist erfreulich, doch nach wie vor ist die Anzahl der Verkehrstoten hoch. Unser Mitgefühl gilt all jenen, die Angehörige und Freunde bei Verkehrsunfällen verloren haben“, stellt DI Martin Blum vom VCÖ fest.

Der VCÖ sieht als Ursache für den Rückgang bei der Zahl der Verkehrstoten zum einen die Zunahme der Kontrollen, die Verkehrssicherheitskampagnen und die Einführung des Vormerksystems. Zudem hat das schlechte Wetter zu weniger Ausflugsverkehr geführt. „Auch fahren die Autofahrer bei schlechten Fahrverhältnissen langsamer und aufmerksamer, was zu weniger tödlichen Unfällen führt“, nennt VCÖ-Experte Blum eine weitere Ursache.

Hauptunfallursache ist weiterhin zu hohes Tempo. „Rund 40 Prozent der tödlichen Unfälle passieren, weil der Unfalllenker zu schnell gefahren ist. Vor allem Freilandstraßen sind extrem gefährlich“, stellt VCÖ-Experte Blum fest. Der VCÖ fordert daher Tempo 80 statt 100 auf Bundes- und Landesstraßen sowie den weiteren Ausbau der Bus- und Bahnverbindungen in Vorarlberg. „Wenn es gelingt, dass mehr Menschen vom Pkw auf Bus oder Bahn umsteigen, steigt die Verkehrssicherheit“, betont VCÖ-Experte Blum.

Der VCÖ hebt positiv hervor, dass in Vorarlberg viele Unternehmen und Betrieb Anreize setzen, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad zur Arbeit kommen. „Das erhöht die Verkehrssicherheit und schont die Umwelt“, lobt VCÖ-Experte Blum. Beim diesjährigen VCÖ-Mobilittäspreis Vorarlberg haben diese Unternehmen und Betriebe gute Gewinnchancen – wenn sie ihr Projekt einreichen (VCÖ (01) 8932697, www.vcoe.at).

(Quelle: VCÖ)

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