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Erster Sessel der Silvretta Bahn erreicht die Bergstation

Die Bauarbeiten an der neuen Silvretta Bahn im Silvretta Montafon sind fast abgeschlossen. Bevor sie am 10. Dezember ihren regulären Betrieb aufnimmt, sind noch mehrere Testfahrten nötig.
Die Bauarbeiten an der neuen Silvretta Bahn im Silvretta Montafon sind fast abgeschlossen. Bevor sie am 10. Dezember ihren regulären Betrieb aufnimmt, sind noch mehrere Testfahrten nötig. ©Silvretta Montafon
Vorarlberg/Silvretta Montafon - Der Bau der 13,7 Millionen Euro teuren Silvretta Bahn in der Silvretta Montafon ist in den letzten Zügen. Derzeit montieren die Arbeiter die insgesamt 93 Sessel und heben sie Stück für Stück auf das Seil. Der Probebetrieb begann am 31. Oktober, der Normalbetrieb der Silvretta Bahn startet kurz nach Saisonbeginn am 10. Dezember 2016.

Die Silvretta Bahn in der Silvretta Montafon ersetzt ab dieser Wintersaison die bisherige Garfrescha Bahn II. Die Bauarbeiten sind im Zeitplan und in den letzten Zügen. „In den vergangenen Wochen haben wir große Fortschritte auf der Baustelle gemacht. Die Bergstation ist nahezu fertig, die Schreiner haben bereits mit ihrer Arbeit in den Führerständen begonnen“, erklärt Roman Sandrell, der technische Leiter der Silvretta Montafon.

Sessel wiegt fast eine Tonne

„Außerdem sind die ersten Sessel-Teile bei der neuen Bahn eingetroffen: Pro Tag wurden drei bis vier LKW-Ladungen mit den Hauptbestandteilen der Sessel zum Kellerbahnhof der Talstation geliefert. Unsere Arbeiter fügten über zehn Tage die Gehänge, den Sessel selbst und die Klemmen mit vielen weiteren Einzelteilen Stück für Stück in Handarbeit zusammen, bis alle 93 Sessel im Kellerbahnhof in der Talstation hängen. Da kommt einiges an Gewicht zusammen, denn ein Sessel wiegt 623 kg – mit Gehänge sogar rund 900 kg“.

Anlageneinstellung und Probefahrt

Wenn alle 93 Sessel im Kellerbahnhof angebracht sind, können die ersten Anlageneinstellungen starten. „Bereits jetzt konnten wir einen Probesessel auf Reisen schicken – von der Talstation bis zur Bergstation. Nun folgt die Anlageneinstellung mit zwei Probesesseln. Dies ist eine sehr aufwendige Arbeit, denn die Arbeiter stellen Stütze für Stütze die Abstände, die Kupplung, die Bremse usw. ein. Erst wenn alles im wahrsten Sinne des Wortes ‚sitzt’ dürfen die anderen Sessel nachkommen“, skizziert Sandrell die weiteren Schritte. Für die Anlageneinstellung und den Probebetrieb sind im Zeitplan rund 20 Tage vorgesehen.

Stahlseil: händisch von Stütze zu Stütze gezogen

Der Sesselmontage vorangegangen war der Seileinzug. „Zuerst zogen wir ein 6 mm dünnes Stahlseil von Hand über die zirka 4.300 m lange Strecke – Stütze für Stütze. Mit Hilfe dieses ersten Seiles und einer Seilwinde konnten wir dann das nächst dickere Seil einziehen, es hat einen Durchmesser von 14 mm. Es war aber noch ein drittes, 28 mm dickes Seil notwendig, bevor der Einzug des aus sechs Einzelsträngen bestehenden und 56 mm dicken Tragseils möglich war.”

Kräftezehrende Spleißarbeiten

“In einem letzten Schritt folgten dann die anspruchsvollen, kraftraubenden Spleißarbeiten – auf rund 55 m Länge wurden die beiden Tragseilenden miteinander ‚verspleißt’, also miteinander verflochten“, so Sandrell abschließend. Kurz nach der Saisoneröffnung am 10. Dezember wird die Silvretta Bahn ihren normalen Betrieb aufnehmen und durchschnittlich 3.200 Personen pro Stunde auf den Gampapinger Berg befördern. Das Saisonopening der Silvretta Montafon geht am 3. Dezember am Hochjoch mit den Bands voXXclub & Fäaschtbänkler über die Bühne.

(red)

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