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Erste Bank, erste Versicherung, erstes Kaffeehaus in Vorarlberg

Die Stadt Hohenems (15.000 Einwohner) im Vorarlberger Rheintal verfügt mit den zahlreichen noch erhaltenen Gebäuden des ehemaligen jüdischen Viertels über ein bedeutsames Kulturerbe. <DIA alt="Jüdisches Viertel Hohenems" height="630" width="850"><A onclick="return open_window('http://digital.vol.at/bildserie/J_disches_Viertel_Hohenems/index.shtml','SERIE',850,630)" href="about:blank" url="about:blank" anchor=""><IMG height="13" alt="Jüdisches Viertel Hohenems" src="http://digital.vol.at/bilder/icons/kamera.png" width="13" border="0" /></A></DIA></RTE>

1996 wurden daher 22 Objekte (Privathäuser, Geschäfte, ehemalige öffentliche Gebäude) unter Denkmalschutz gestellt. Herzstück des Areales ist die Villa Heimann-Rosenthal, die seit 1991 das überregional bekannte Jüdische Museum Hohenems beheimatet.
Das erste Bankgeschäft des Landes Vorarlberg wurde von Herz Lämle Brettauer um 1800 eingerichtet. Dieses führte er neben seinem Juwelierladen. Seine drei Söhne gründeten 1837 die Firma „Ludwig Brettauer selige Erben“, die neben dem Lederhandel gleichzeitig auch Bank- und Wechselgeschäfte betrieb. 1875 bis 1877 wurde der Lederhandel aufgegeben und die Firma als Bankgeschäft weitergeführt. Etwa zur gleichen Zeit wurde eine Filiale des Bankhauses in Bregenz ge¬gründet, zehn Jahre später das Hohenemser Haus ganz aufgelassen und nur mehr das Bregenzer Geschäft weitergeführt. Am 1. September 1904 wurde das Bankhaus der Firma Brettauer in Bregenz von der neu gegründeten „Bank für Tirol und Vorarlberg“ mit sämtlichen Aktiva und Passiva übernommen.
Lazarus Josef Levi (Anhang III) rief ebenfalls um 1800 eine Bank im Löwenberghaus ins Leben.

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