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Erschließung des ländlichen Raumes

2,7 Millionen Euro investiert die öffentliche Hand jährlich in den Ausbau und die Verbesserung des ländlichen Wegenetzes in Vorarlberg.   

Im Auftrag von Agrarlandesrat Erich Schwärzler haben Fachleute der Forstabteilung und der Agrarbezirksbehörde ein neues Modell für die Abwicklung der Bau- und Förderungsverfahren entwickelt. “Innovativ, praxisgerecht, bürgerfreundlich und ressourcenschonend”, nannte Schwärzler dieses Modell heute, Dienstag, bei der Präsentation im Landhaus.

Mehrere Dienststellen des Landes nehmen im Bereich des Wegebaues und der Weginstandsetzung im ländlichen Raum Aufgaben der Beratung, der Projektierung, der Bauabwicklung und der Förderung wahr. Die Bezirkshauptmannschaften und die Forstabteilung im Landhaus sind für die Forstwege zuständig, die Agrarbezirksbehörde betreut die Güterwege. “Ziel der Arbeitsgruppe war es, die Koordination zwischen den Dienststellen zu optimieren sowie einen effektiven Ressourceneinsatz zu erreichen”, so Schwärzler.

Herzstück des neuen Konzeptes ist eine gemeinsame landesweite Datenbank, in der sämtliche Anträge für Forst- und Güterwegprojekte zusammengefasst sind. Das ermöglicht die laufende Übersicht und gibt den befassten Dienststellen einen raschen Online-Zugriff auf aktuelle Projektdaten. Derzeit liegen alleine im Güterwegebereich 250 Anträge mit einem Gesamtbauvolumen von 17 Millionen Euro vor.

Auch für die Bauherren hat das neue Modell Vorteile: So steht für jedes Projekt ein zentraler Ansprechpartner zur Verfügung und bietet unterstützende Beratung. Und die professionelle Projektsvorbereitung führt zu kürzeren Behördenverfahren mit geringeren Kosten, betonten Wolfgang Burtscher von der ABB und Herbert Erhart von der Forstabteilung.

Landesrat Schwärzler: “Mit der Neukonzeption für den Bau und die Förderung von Forst- und Güterwegen kann der Service für unsere Bauern und Waldbesitzer weiter verbessert und der Einsatz von Personal und öffentlicher Fördermittel effizienter gestaltet werden.”

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