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Erschließung Wald- und Alpgebiet „Jola – Schwimmersboden“

Auf Höhe "Mutaboden" beginnt der Forstweg.
Auf Höhe "Mutaboden" beginnt der Forstweg. ©Gemeinde Fraxern
Erster Teilabschnitt abgeschlossen. Arbeiten gehen in die saisonale Pause.
Karten und Bilder Forstweggebiet Jola-Schwimmersboden

 

Fraxern. (kam) Die Gemeinde Fraxern ist mit 92% Hauptmitglied bei der gegründeten Bringungsgenossenschaft, die diesen Herbst mit der Errichtung eines 1650 Meter langen  und 3,3 Meter breiten (Fahrbahnbreite) Forstweges im Wald- und Alpgebiet „Jola – Schwimmersboden“ begonnen hat. Der erste Teilabschnitt konnte vergangene Woche, pünktlich einen Tag vor dem Wintereinbruch, realisiert werden. Mit Ausnahme der Feinplanie wurden somit die ersten 400 Meter des neuen Weges fertig gestellt.

Das zu erschließende Gebiet Jola-Schwimmersboden war bisher nicht für die Bewirtschaftung zugänglich. Durch die Errichtung dieses neuen Forstweges können ca. 57 ha Flächen zur Alp- und Forstwirtschaft genutzt werden. (davon 39 ha Wald, 15 ha Alpfläche, 1 ha Bermähder, 2 ha unproduktiv)

 

Zahlreiche Auflagen zu erfüllen

Eine besondere Herausforderung bei diesem Projekt waren die vielen gleichzeitig zu erfüllenden Auflagen für eine entsprechende Bewilligung. Die Bewilligung wurde von der Bezirkshauptmannschaft Feldkirch unter Einhaltung dieser diversen Verordnungen erteilt, wie z.B. solche von Naturschutz, Landschaftsentwicklung, Forstgesetz, Wasserrecht und nicht zuletzt geologisch-sicherheitstechnischer Auflagen.

Im Bereich des nun erfolgten ersten Wegabschnittes war ein größerer Geländeeinschnitt notwendig. Auch dieser massive Einschnitt wurde bei der kommissionellen Verhandlung  durch die BH Feldkirch (Natur- und Wasserschutz), gemeinsam mit dem Landesgeologen Dr. Walter Bauer, unter Auflagen bewilligt. Die Gemeinde und die ausführende Baufirma wollen alles daran setzen, die entstandene Landschaftswunde so schnell als möglich zu sanieren bzw. so weit wie möglich zu schließen.

 

Zusage Landesförderung erhalten

Die Vergabe der Bauarbeiten ging nach Röthis an den Best- und Billigstbieter Firma Ing. Peter Keckeis. Bürgermeister Reinhard Nachbaur beziffert die Gesamt-Errichtungskosten laut Angebot mit 143.000 Euro netto. Das Land Vorarlberg eine entsprechende Förderung des Weges im Rahmen des Forstprojektes zugesagt. Der restliche Betrag wird anteilsmäßig von den Grundeigentümern finanziert (92% Gemeinde, 8% private Eigentümer).

 

Die Forstweg-Errichtungsarbeiten sind nun in die saisonale Winterpause gegangen, um dann im kommenden Frühjahr ihre Fortsetzung zu finden. So es die Wetterverhältnisse erlauben, wird dann mit Hochdruck an der Fertigstellung gearbeitet, damit es im Sommer 2013 zum Abschluss kommt.

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