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Erpressung, Drohungen und Betrug

Eigentlich hatte der 36-jährige Galerist den Veranstaltern der SPÖ-Bürgermeisterwahlparty versprochen, sich ruhig an die Bar des Bregenzer Lokals "Erster Akt" zu setzen.

Doch der neunfach Vorbestrafte brach sein Versprechen. Völlig grundlos pöbelte er einen Gast an und drohte ihm: “Ich mach Dich kalt, wenn Du mir nicht 4000 Euro gibst”. Die Sache erledigte sich, indem der Möchtegernkünstler hinausgeworfen wurde.

Wenn der Mann trinkt, kommt er auf die seltsamsten Ideen. So gab er sich im Zug als Kripobeamter aus und verlangte von HTL-Schülern, sich auszuweisen und ihm einen Euro zu geben. “Ich wollt mich wichtig machen”, so der Angeklagte, der einen roten und einen schwarzen Schuh trägt. In St. Anton setzte er sich im Chinarestaurant “Große Mauer” gesellig zu Amerikanern, bestellte sich eine Frühlingsrolle und ein Bier, die er niemals bezahlte.

Einweisung in Anstalt

Beim Dornbirner Nikolomarkt scherzte der Mann mit Besuchern. Plötzlich entwickelte sich ein Streit, bei dem der erzürnte Galerist sein Speckmesser in die Budenwand schleuderte. Der Gewohnheitstrinker wurde verhaftet. Der Alkotest ergab 2,4 Promille. Weitere Zechprellereien, Drohungen und Betrügereien gibt der Mann zu. Nach dem psychiatrischen Gutachten zufolge macht es Sinn den Mann in eine Anstalt für entwöhnungsbedürftige Rechtsbrecher zu schicken. “Dort stehen die Chancen gut innerhalb der ausgesprochenen zehn Monate ‘trocken’ zu werden” ist Verteidiger Nicolas Stieger mit dem milden Urteil zufrieden.

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