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Eröffnung Manufaktur Unterland

Eine Kooperation von INTEGRA (Arbeitsinitiative Regio Bodensee) und der Lebenshilfe Vorarlberg sichert Menschen mit Benachteiligung Arbeiten aus der heimischen Wirtschaft.

Ziel der Manufaktur Unterland ist die Nutzung von Synergien, um Arbeiten im Bereich Konfektionierung und Verpackung für Menschen mit Benachteiligung zu organisieren und damit zu einem noch kompetenteren und verlässlicheren Partner für die Wirtschaft zu werden.

Seitens INTEGRA wurde der Betrieb mit 5 Personen schon aufgenommen. Die ersten 10 Beschäftigten aus den Werkstätten und Fachwerkstätten der Lebenshilfe haben ebenfalls bereits Arbeispraktikas absolviert. Bei diesen Schnuppertagen werden unterschiedliche Vorstellungen und Fähigkeiten der Beschäftigten berücksichtigt und anschließend ein entsprechend differenziertes Angebot mit Arbeitsaufträgen gestaltet. Insgesamt werden in der Manufaktur Unterland bis zu 40 Vollzeitstellen für benachteiligte Menschen anvisiert.

Die gute Situierung der Manufaktur in einem Wirtschaftsbetrieb, der Offsetdruckerei, ist ebenso ein großer Vorteil, wie das ergänzende Arbeitsangebot aus Firmen im Unterland.

Wenn sich Menschen mit Behinderung und Menschen, die von einer Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind, in der täglichen Arbeit gegenseitig motivieren, entwickeln sie sich sowohl persönlich als auch leistungsmäßig weiter. Damit wird ihnen auch ein Weg für eine Vermittlung in die freie Wirtschaft geebnet.

Die Manufaktur federt Benachteiligungen ab

Durch die Kooperation der beiden Organisationen kann nun in Schwarzach, in der ehemaligen Offsetdruckerei, eine Manufaktur Unterland eröffnet werden.

INTEGRA und Lebenshilfe organisieren Arbeit für benachteiligte Menschen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Fähigkeiten und Potentiale der betreuten Menschen. Es gilt, Fähigkeiten auszubauen und zu fördern und jene Bereiche zu unterstützen, in denen eine Benachteiligung besteht.

In der Manufaktur Unterland werden die Arbeiten und Leistungen durch die benachteiligten Menschen aus beiden Organisationen erbracht. Von den vielfältigen Erfahrungen und den Unterstützungen profitieren diejenigen Menschen, die durch ihre Benachteiligungen am ohnehin angespannten Arbeitsmarkt ansonsten keine oder nur sehr geringe Chancen hätten.

Hohe Motivation durch gegenseitiges Ergänzen

Der stabile Rahmen der Manufaktur, die Pflege der Kontakte zur Wirtschaft und die Betreuung vor Ort tragen dazu bei, dass sinnvolle und gleichzeitig für die vorhandenen Fähigkeiten attraktive Arbeiten aus der Wirtschaft besorgt werden

können. Ein weiterer, positiver Aspekt dieser gemeinsamen Arbeitsstätte von Langzeitarbeitslosen und Menschen mit Behinderungen ist die hohe Motivation.

Diese Motivation entsteht einerseits dadurch, dass sich die gegenseitigen Fähigkeiten ergänzen und dadurch auch komplexere Aufgaben bewältigt werden können. Andererseits ist es auch ein Ziel in der Manufaktur Unterland, durch die gemeinsame Arbeit vor Ort das soziale Lernen zu fördern und einen Beitrag zu einer offenen Kommunikation zu leisten.

Menschen mit Handicap leisten ganze Arbeit

Es ist eine der wesentlichen Zielsetzungen in diesem Arbeitsverbund die vorhandenen Ressourcen zu bündeln. Das Know-how beider Organisationen im Umgang mit den anvertrauten Menschen sollte es ermöglichen, die passenden Arbeiten in der Wirtschaft zu akquirieren. Dadurch erhalten die arbeitenden Menschen adäquate und interessante Arbeiten. Die Qualität der gemeinsamen Führung und die Betreuung bei der Leistungserbringung machen aus der Manufaktur aber auch einen dauerhaften, verlässlichen Partner für die heimische Wirtschaft.

Ein wegweisendes Modell wurde ausgedehnt

Seit 5 Jahren besteht die Manufaktur Oberland in Feldkirch Tosters. Dieses flexible Modell wurde nun auch in der Region Unterland verwirklicht. Es bildet die Basis für eine erfolgreiche Kooperation von INTEGRA und der Lebenshilfe Vorarlberg – in der Manufaktur Unterland.

Informationen & Kontakt

  • INTEGRA, Arbeitsinitiative Regio Bodensee, Seestraße 18, 6971 Hard, hubert.rieder@integra.or.at, F: 05574 54 2 54, Hubert Rieder
  • Lebenshilfe Vorarlberg , Gartenstrasse 2, 6840 Götzis, Pressestelle, kommunikation@lhv.or.at, F:05523 523 55 42, Petra Dickinger
  • (Quelle: Lebenshilfe)

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