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Eröffnung der 2. Ambergtunnel-Röhre

Nach 3 1/2 Jahren Bauzeit wird am Dienstag die 2. Röhre des Ambergtunnels in Feldkirch feierlich eröffnet. Der Tunnel war an der Belastungsgrenze angelangt.

Das Nadelöhr im Zug der Umfahrung Feldkirch wurde heute, Dienstag, Nachmittag mit der feierlichen Eröffnung der etwas 3,1 km langen zweiten Röhre des Ambergtunnels der Rheintalautobahn (A 14) programmgemäß entschärft. Freie Fahrt heißt es ab morgen, Mittwoch. Am Festakt nahm neben Landeshauptmann Herbert Sausgruber (V), Landesstatthalter Dieter Egger (F) und Asfinag Vorstandsdirektor Christian Trattner auch Verkehrsminister Vizekanzler Hubert Gorbach (F) teil. Er hatte diesen „Meilenstein der Verkehrspolitik” vor Jahren als Vorarlberger Verkehrsreferent durch hartnäckige Vorsprachen bei seinen Amtsvorgängern in Wien selbst ins Rollen gebracht.

Mit der Verkehrsfreigabe der Amberg-Oströhre, die in rund dreieinhalb Jahren mit einem Kostenaufwand von rund 48 Mio. Euro nach modernsten straßenbau- und sicherheitstechnischen Aspekten errichtet wurde, ist eines der großen Straßenprojekte in Vorarlberg verwirklicht. Analog soll auch die zweite Pfändertunnel-Röhre errichtet werden. Die Sicherheitsvorkehrungen im neuen Ambergtunnel entsprechen laut ÖAMTC-Experten Willy Matzke den Sicherheitsvorgaben.

LH Sausgruber erinnerte daran, dass sich das Verkehrsaufkommen im Ambergtunnel seit der Eröffnung im Jahr 1985 von damals 10.000 auf heute 23.000 Kfz mehr als verdoppelt hat. Mit Höchstwerten bis 38.000 Fahrzeugen pro Tag war der Ambergtunnel der am stärksten befahrene Gegenverkehrstunnel in Österreich. Mit der Verkehrsfreigabe der Oströhre des Ambergtunnels werde ein wichtiges und großes Bauvorhaben im Straßenbau Vorarlbergs abgeschlossen, freute sich Sausgruber. Verkehrsreferent Egger – der Ressort-Nachfolger von Gorbach – kündigte die Generalsanierung der alten Amberg-Röhre nach der Skisaison ab April 2004 an.

In dieser Woche fliegt das „Autobahn-Christkind” noch einmal nach Vorarlberg: Am Donnerstag (18.12.) wird die neue Halbanschlussstelle Lauterach- Wolfurt, vorerst provisorisch für den Verkehr frei gegeben, informieren LH Sausgruber und Straßenbaureferent Egger. Damit stehe rechtzeitig vor Beginn des Winterreiseverkehrs eine weitere wichtige Anbindung der Rheintalautobahn an das niederrangige Straßennetz zur Verfügung. Und im Herbst 2004 wird die A 14 Anbindung Bregenz-Weidach erfolgen, „wodurch eine optimale Anbindung der Unterlandgemeinden an das Autobahnnetz und insbesondere für Bregenz eine Verkehrsentlastung erreicht wird”, so Sausgruber.

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