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Ernst Volkmann Gedenkstelle

Gedenkstelle für Ernst Volkmann
Gedenkstelle für Ernst Volkmann ©kuehmaier
Gedenkstelle bei St. Gallus

Bregenz. Am 14. November dieses Jahres wurde die Gedenkstelle für Ernst Volkmann bei der Pfarrkirche St. Gallus eingeweiht.

In Bregenz gibt es seit mehreren Jahren einen so genannten “Gedenkweg”. Er führt nicht nur an Gebäuden vorbei wie dem Gefangenenhaus in der Oberstadt oder dem Gestapo-Hauptquartier an der Römerstraße, die in der Zeit der faschistischen Gewaltherrschaft vor rund 70 Jahren von Bedeutung waren. Er erinnert auch an mutige Frauen und Männer, die von 1938 bis 1945 auf ihre Art und Weise Widerstand leisteten und dafür verfolgt wurden.

Namen, die uns in diesem Zusammenhang begegnen, sind Hugo Lunardon, Karoline Redler, Anton Renz, Samuel Spindler oder Maria-Stromberger. Es waren vergleichsweise wenige, die sich dem Nationalsozialismus aus politischen, religiösen oder beiden Gründen derart klar entgegen setzten. Eine dieser Personen war auch Ernst Volkmann.

Schon vor drei Jahren wurde an der Seitenwand der Stadtpfarrkirche St. Gallus für ihn eine kleine Gedenktafel aus Messing angebracht. Auch die Stiege, die hinter der Kirche zum Kloster Thalbach hinunter führt, ist nach ihm benannt. Die von Prof. Georg Vith künstlerisch gestaltete Gedenkstelle soll in Zukunft als besonderes Mahnmal für den hohen Stellenwert der Gedanken- und Redefreiheit in unserer Demokratie stehen.

Zur Zeit des Nationalsozialismus machte Ernst Volkmann von Anfang an keinen Hehl daraus, dass er diese politische Gesinnung aus christlicher Überzeugung zutiefst ablehnte. 1941 ging es dann Schlag auf Schlag. Er wurde zur Wehrmacht nach Lienz eingezogen, verweigerte aber standhaft den Eid auf Adolf Hitler und den Wehrdienst. Schließlich gelangte der Fall an das Reichskriegsgericht in Berlin, wo Ernst Volkmann wegen “Zersetzung der Wehrkraft” zum Tode verurteilt wurde.

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