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Erneuerbare Energie: Mit einem Heugebläse für mehr Fördergelder

©VOL.AT/Schwendinger
Bregenz - Die Arbeitsgemeinschaft für erneuerbare Energie will mehr Fördergelder für Maßnahmen zur Energieautonomie Vorarlberg 2050. Um diesem Anliegen Gehör zu verschaffen, wurde am Montagvormittag vor dem Landtag protestiert - samt Heugebläse, das "frischen Wind" ins Landhaus blasen sollte.
Johann Punzenberger im Interview
Erich Schwärzler im Interview

Passend zumRosenmontag sollte der Wind frische Ideen in die Köpfe der Verantwortlichen tragen und hie und da auch für den nötigen Antrieb sorgen.

Ohne Förderung kein Anreiz

“Die Umsetzung der ‘101 enkeltaugliche Maßnahmen’ erfordern entsprechende finanzielle Anreize und Programme”, ist sich der Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie Vorarlberg (AEEV), Johann Punzenberger, im VOL.AT-Interview sicher. “Wenn wir in Vorarlberg weg von Fracking und Atomenergie wollen, müssen wir hin zu einer unabhängigen Energieversorgung durch erneuerbare Ressourcen. Die Ernsthaftigkeit zur Nutzung von Sonne, Wind, Biomasse und Wasserkraft muss sich in Förderungen zeigen. Denn jeder Unternehmer, der hier tätig sein will, braucht entsprechende finanzielle Anreize und Programme”, so Punzenberger.

Selbstverwalteter Energieautonomie-Fonds Vorarlberg

Die AEEV empfiehlt daher die Schaffung einer langfristigen Finanzierungsgrundlage für das Ziel der Energieautonomie Vorarlberg 2050 und eine ausreichende Beteiligung von Bevölkerung, Wirtschaft und öffentlichen Verwaltung an der Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen. Von der Landesregierung will die Arbeitsgemeinschaft konkret die Schaffung eines “selbstverwalteten Energieautonomie-Fonds Vorarlberg”, in den der im Mehrheitsbesitz des Landes befindlichen Energiekonzern illwerke vkw eine jährliche Netzabgabe und Gaslieferung von einem Cent pro Kilowattstunde einbezahlt.

Kein “First Come – First Serve”

Diese “autonome Energieabgabe” soll in einem nächsten Schritt auch bei den weiteren Sztromversorgern im Land angestrebt werden. Die Verteilung der Gelder soll in einem Partizipationsprozess mit Bürgerräten, den Arbeitsgruppen “Energieautonomie Vorarlberg 2050” sowie externen Fachleuten gemeinsam entschieden werden. Das “First Come – First Serve”-Prinzip soll hier nicht zum Einsatz kommen.

Schwärzler: “Forderungen sind berechtigt”

Der zuständige Landesrat Erich Schwärzler sieht diese Forderungen als berechtigt. Gegenüber VOL.AT erklärt er, dass auf Bundesebene das nötige Geld fehlt: “Es ist erfreulich, dass gerade die Anträge für Photovoltaikanlagen heuer sehr zahlreich eingegangen sind. Hier braucht es aber vom Bund mehr Geld für eine Investions- und Planungssicherheit. Einerseits müssen wir die Forderung nach mehr Investitionen in erneuerbare Energie aufrechterhalten, andererseits muss sich der Bund andere Finanzierungsquellen überlegen.”

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