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Erfolgreicher Start für Rhomberg Recycling GmbH

Dornbirn – Im Jahr 2007 gegründet, hat sich die Rhomberg Recycling GmbH nach dreijährigem operativem Marktauftritt positiv entwickelt. Bereits 70.000 Tonnen Abfall und Wertstoffe werden jährlich in Dornbirn bearbeitet.

Das Sammeln und Behandeln von nicht gefährlichen Abfällen, die Aufbereitung von mineralischem Bauschutt und die Beratung in abfallwirtschaftlichen Belangen bilden das Kerngeschäft des Recycling-Unternehmens. Die bisherige Entwicklung der Rhomberg-Tochter spricht für sich: 70.000 Tonnen Abfall und Wertstoffe werden jährlich auf dem Betriebsgelände in Dornbirn gesammelt, umgeschlagen und verarbeitet.

Um der nachhaltigen Verarbeitung von Schutt und Abfall gerecht zu werden, wurden bis dato 2,4 Millionen Euro in Maschinen, Anlagen und überdachte Sammelboxen investiert. Neun Mitarbeiter sorgen dafür, dass Bauschutt und Holz zu 100 Prozent wiederverwertet werden. Kunststoffe werden nach der Sortierung in Größe, Farbe und Materialien gepresst und anschließend dem Kunststoffrecycling zugeführt. Der anfallende Restmüll wird schließlich in Buchs thermisch verbrannt. Dabei wird die aus dem Verbrennungsprozess entstehende Abwärme für Strom und Fernwärme genutzt.

Nachhaltige Abfallwirtschaft

Johannes Nußbaumer, seit Februar 2011 Geschäftsführer der Rhomberg Recycling GmbH, sieht vor allem in der Behandlung von Abfällen Wachstumschancen für das Unternehmen. „Die Energie- und Rohstoffdiskussion wird in den nächsten Jahren zunehmend an Brisanz gewinnen. Recycling kann hier durch intelligentes Sortieren und verantwortungsvolles Behandeln von Abfällen Rohstoff Materialien in die Wertschöpfungskette re-integrieren. Recycling und Urban Mining sind die Zukunft. Diese Rückgewinnung von Rohstoffen ist gelebte Nachhaltigkeit, für die die gesamte Rhomberg Gruppe steht“, so Nußbaumer.

“Urban Mining”

Objekte und Bauwerke im Bereich des Hochbaus und der Infrastruktureinrichtungen (Bahn, Strasse, Wasser- und Kanalbau) binden temporär große Rohstoffmengen und bieten beim Rückbau die Möglichkeit der ressourceneffizienten Wiederverwertung und damit der Substitution von Primärbaustoffen. „Urban Mining“ umschreibt dieses neue Verständnis in der Gewinnung von Sekundärrohstoffen. Europa hat zu wenige Rohstoffe und muss daher den Großteil importieren. Durch intelligente Rückgewinnung von Rohstoffen könnte ein wenig Unabhängigkeit gewonnen werden. Die Rhomberg Gruppe beschäftigt sich intensiv mit der Konstruktion und Konzeption von Objekten unter Einbezug von kreislauffähigen Materialien, um diese „Lagerstätten“ für die nächsten Generationen nutzbar zu halten.

Über die Rhomberg Gruppe

Die Rhomberg Gruppe mit Firmensitz in Bregenz, Österreich, ist in den Bereichen Bau, Bahntechnik und Ressourcen tätig. Das 1892 gegründete Familienunternehmen in vierter Generation beschäftigt rund 1000 Mitarbeiter und unterhält Standorte und Tochterunternehmen in Österreich, der Schweiz, Deutschland, Australien, der Türkei und Großbritannien. Die Holding-Funktionen werden von Dipl.Ing. Hubert Rhomberg und Mag. Ernst Thurnher wahrgenommen.
In der Unternehmensstrategie sind die Kriterien der Nachhaltigkeit verankert – sei es bei der ganzheitlichen Lebenszyklus-Betrachtung von Gebäuden, dem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen oder bei der Stärkung des Schienenverkehrs. Im Geschäftsjahr 2010/2011 erwirtschaftete die Rhomberg Gruppe einen Umsatz von insgesamt 289 Millionen Euro.
Nähere Informationen: www.rhombergbau.at und www.rhombergrail.com

Factbox Rhomberg Recycling GmbH:
Werkanschrift: 6850 Dornbirn, Stöckenstraße 18a
Mitarbeiter: 9
Umsatz 2009/2010: € 3,1 Mio.
Geschäftsführung: Peter Greußing, Johannes Nußbaumer

Öffnungszeiten:
Mo-Fr: 07:00 – 17:00 Uhr, Sa: 07:30 – 12:00 Uhr

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