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Erfolgreich gegen Jugendarbeitslosigkeit

Mit den Jugendwerkstätten verfügt Dornbirn über die effektivste Maßnahme gegen Jugendarbeitslosigkeit. 80 junge Erwachsene wurden im vergangenen Jahr beschäftigt.

50% davon konnten in die Wirtschaft vermittelt werden – ein sensationeller Wert. Unterstützt werden die Jugendwerkstätten vom AMS Vorarlberg, dem Land Vorarlberg und der Stadt Dornbirn. Die Förderung für das Jahr 2004 wurden vom Dornbirner Stadtrat kürzlich beschlossen. Wesentlich für die Finanzierung sind aber auch die Einnahmen, die von den Jugendwerkstätten mit verschiedenen Arbeitsaufträgen erwirtschaftet werden. 180 Auftraggeber, vom kleinen privaten Haushalt über öffentliche Institutionen wie die Stadt Dornbirn bis hin zu renommierten Wirtschaftsbetrieben zählen zu den verlässlichen Partnern, die schlussendlich auch die Arbeit für die Jugendlichen liefern. Informationen über das Leistungsangebot der Jugendwerkstätten gibt es unter der Telefonnummer 05572 51351.

Die Dornbirner Jugendwerkstätten haben als Partner der Wirtschaft, AMS Vorarlberg, Stadt Dornbirn und Land Vorarlberg für 2003 einen sehr erfolgreichen Beitrag geleistet. So fanden im Jahr 2003 mehr als 80 Jugendliche in den Jugendwerkstätten eine qualifizierte Begleitung. Besonders stolz ist man auf die Vermittlungsquote: „Von den 47 Austritten im Jahr 2003 wurden 24, also mehr als die Hälfte nachhaltig in den 1. Arbeitsmarkt integriert“ so Obmann Mag. Norbert Fussenegger.

Die Jugendlichen lernen in den Jugendwerkstätten nicht nur einfache manuelle handwerkliche Tätigkeiten sondern werden gezielt durch geschulte Fachleute auch durch qualifizierte Weiterbildungsmaßnahmen und psychosoziale- und betriebsärztliche Begleitung unterstützt und gefördert. „Gesunde Ernährung“, „Lebenslanges lernen“, „Sozialkompetenztraining“, „Team und Kommunikation“, „Deutsch als Fremdsprache“, „Gesundheit“, „EDV“, „Lagerhaltung und Hubstaplerführerschein“ sind nur ein Auszug aus dem Fortbildungsprogramm, das individuell auf den Jugendlichen zugeschnitten wird. Teilprojekte werden sinnvollerweise auch in Kooperation mit anderen Arbeitsprojekten durchgeführt.

Arbeit schafft Integration

Gerade für Migrantenjugendliche ist es mitunter schwer, in ein geregeltes Arbeitsleben einzusteigen. Schwierige Bildungs- und Sozialisationsbedingungen erschweren dies sehr. Auch hier leisten die Jugendwerkstätten einen wichtigen Beitrag: Von den 56 im Jahr 2003 in das Projekt eingetretenen jungen Erwachsenen, gehörten 23 einem „nicht-österreichischen-Kulturkreis“ an.

Factbox:

Dornbirner Jugendwerkstätten – ein zertifizierter Ökoprofitbetrieb 6850 Dornbirn, Bildgasse 18, Tel. 05572 51351; Fax 05572 51351 4 E-Mail: office.djw@aon.at, www.arbeitsprojekte.at Fördergeber und Partner: AMS Vorarlberg, AMS Dornbirn, Land Vorarlberg, Stadt Dornbirn, Wirtschaftsbetriebe, öffentliche Institutionen, private Haushalte

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