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Eröffnungsfest

Bregenz: SOS-Kinderdorf eröffnet Jugendwohnen in Bregenz

Bei strahlendem Sonnenschein haben SOS-Kinderdorf und die Wohnbauselbsthilfe Bregenz gemeinsam mit VertreterInnen des Landesregierung und der Stadt Bregenz sowie der freien Jugendwohlfahrt am Freitagnachmittag, 19. September, das Sozialpädagogische Jugendwohnen von SOS-Kinderdorf in Bregenz eröffnet. Das Gebäude in der Heldendankstraße war nach einjähriger Bauzeit bereits Ende Mai 2008 bezogen worden. Derzeit wohnen hier elf Jugendliche ab 13 Jahren, die aus unterschiedlichen Gründen nicht bei ihren Eltern leben können. SozialpädagogInnen unterstützen sie, damit sie eine Ausbildung abschließen und ihr Leben selbstständig führen können.

Das neue Haus befindet sich in Vorkloster mit allen Vorteilen städtischer Infrastruktur für die Jugendlichen. Es wird von der Wohnbauselbsthilfe Bregenz an SOS-Kinderdorf vermietet. Bürgermeister Dipl.-Ing. Markus Linhart gratulierte dem SOS-Kinderdorf zum neuen Gebäude und würdigte die Wohnbauselbsthilfe als wertvollen Partner für die Schaffung von „leistbarem“ Wohnraum. „Das Haus strahlt Wohnlichkeit und Gemütlichkeit aus“, lobte Linhart.  Landesrätin Dr. Greti Schmid dankte SOS-Kinderdorf für die vorbildliche Begleitung von Kindern und Familien in Schwierigkeiten.

Zur alkoholfreien Feier versammelten sich Jugendliche und Erwachsene an der orangefarbenen Cocktailbar des Mädchenzentrums Amazone. Jugendliche aus dem SOS-Kinderdorf unterhielten die Gäste mit Live-Musik. Dr. Sabine Juffinger, Geschäftsführerin von SOS-Kinderdorf in Vorarlberg, pflanzte ein Apfelbäumchen als Symbol für Wachstum und wiederholtes Aufblühen und wünschte den Jugendlichen im Sozialpädagogischen Jugendwohnen „Kraft und Energie für ihr Leben“.

Die Firma Hinteregger Bau- und Projektentwicklungs GmbH und die Gemeinde Alberschwende haben Hauspatenschaften für das Sozialpädagogische Jugendwohnen in Bregenz übernommen. Hinteregger-Geschäftsführer Harald Gruber und  Alberschwendes Vizebürgermeister Hubert Gmeiner  nahmen die Hauspatenurkunden vom Einrichtungsleiter Hans Riedl entgegen. Die Unterstützung durch Hauspatenschaften ist besonders wichtig, weil ein Drittel der Ausgaben im SOS-Jugendwohnen durch Spenden finanziert wird.

Im Sozialpädagogischen Wohnen in Bregenz gibt es Einzelzimmer für sechs weibliche und sechs männliche Jugendliche sowie zwei Kleinwohnungen. Die Wohngemeinschaft wird rund um die Uhr betreut, so dass den Jugendlichen immer ein/e Sozialpädagoge/in zur Verfügung steht. SOS-Kinderdorf blickt in Vorarlberg auf 30 Jahre Erfahrung mit Jugendwohngemeinschaften zurück. Derzeit bietet das Sozialpädagogische Jugendwohnen in Bregenz und in Dornbirn Platz für insgesamt 28 Jugendliche.

Presseinformation des SOS-Kinderdorfs

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