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Erdrutsch in Dornbirn: Anhaltende Gefahr

In Dornbirn gibt es nach dem Erdrutsch in der Nacht auf Samstag noch immer keine Entwarnung.
In Dornbirn gibt es nach dem Erdrutsch in der Nacht auf Samstag noch immer keine Entwarnung. ©Stadt Dornbirn
Die Situation in der Parzelle Boden in Dornbirn bleibt kritisch, nachdem ein Erdrutsch einen Hanganriss von 100 Metern Breite verursacht hat.
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Nächtlicher Hangrutsch sorgt für Einsatz

In Dornbirn, in der Nähe der Parzelle Boden, bleibt die Lage nach einem Erdrutsch angespannt. Ein etwa 100 Meter breiter Hanganriss hat eine große Menge nassen Erdmaterials freigesetzt, das über den Bodenbach in die Dornbirner Ach fließt. Zur Vermeidung weiterer Schäden arbeiten zwei Bagger der Firma Halbeisen und Prast kontinuierlich an der Räumung des Bachbetts, auch nachts. Trotz verlangsamtem Abfluss aufgrund niedriger Temperaturen besteht weiterhin die Gefahr weiterer Erdabgänge.

Einsatz nach weiterem Erdrutsch

Ein zweiter Erdrutsch führte am Samstag zu zusätzlichen Herausforderungen. Der Bodenbach konnte bis zum Nachmittag weitgehend geräumt werden, doch weiterhin transportiert er Erdmaterial, große Steine und Baumreste. Die ständige Räumung des Bachbetts der Dornbirner Ache ist notwendig, um den Durchfluss sicherzustellen und die Gefahr für umliegende Gebäude zu minimieren. Das Rutschgebiet oberhalb der Gütlestraße wird kontinuierlich überwacht, einschließlich der Nutzung von Drohnen zur Bewertung der Lage.

Aufruf zur Vorsicht wegen Schneelast

Zusätzlich verstärkt der starke Schneefall das Risiko in der Region. Die Stadt warnt die Bevölkerung vor der hohen Schneelast auf Bäumen, die bereits zu Astbrüchen und umstürzenden Bäumen geführt hat. Besondere Vorsicht wird bei Spaziergängen in baumreichen Gebieten, insbesondere in den Achauen, angeraten.

(VOL.AT)

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