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Erdrutsch in Chiapas: Mehr als 30 Tote befürchtet

©AP
Die Katastrophe nimmt kein Ende: Nach tagelangen Regenfällen in den südmexikanischen Überschwemmungsgebieten sind bei einem Erdrutsch nach örtlichen Zeitungsberichten möglicherweise mehr als 30 Menschen ums Leben gekommen.

Mindestens 20 sollen verletzt worden sein. Im Bundesstaat Chiapas wurde ein 500 Einwohner zählendes Dorf von Schlamm und Geröll erfasst. Die Behörden sprachen offiziell von 16 Vermissten. Mehr als 100 Häuser wurden begraben. Wie die Regierung von Ciapas am Montagabend (Ortszeit) mitteilte, ereignete sich das Unglück in dem Dorf San Juan de Grijalva nahe des Stausees Peñitas an der Grenze zum Bundesstaat Tabasco. Nach einem gewaltigen Bergrutsch seien die Erdmassen in den Fluss Grijalva gestürzt und hätten das Wasser abrupt umgeleitet. Insgesamt sind 30 Ortschaften betroffen, neun Dörfer waren nicht erreichbar.

Neben den Rettungs- und Bergungsarbeiten gehört nach den Worten eines Behördensprechers die Versorgung mit Medikamenten und Lebensmitteln zu den wichtigsten Aufgaben der Hilfsmannschaften. Damit soll der Ausbruch von schweren Krankheiten verhindert werden.

Auch im benachbarten Bundesstaat Tabasco ging der Kampf der Behörden gegen Krankheiten weiter. Tausende Einwohner sind weiter von der Außenwelt abgeschnitten. Seit Montag werden in 400 Notunterkünften in Villahermosa und anderen Ortschaften 15.000 Dosen Impfstoff gegen Hepatitis verabreicht, weitere 20.000 sollen folgen. Auch in Tabasco soll es noch Tage dauern, bis die Wassermassen abgeflossen sein werden. Angesichts der zunehmenden Plünderungen verfügte der Gouverneur des Bundesstaates, Andres Granier, die Abriegelung des Stadtzentrums durch Bundes- und Staatspolizei.

Die Abriegelung sei vor allem für die Zeit getroffen worden, wenn dass Wasser zurückweichen werde, hieß es. Denn dann befürchten die Behörden eine Zunahme krimineller Handlungen. Schon in den vergangenen Tagen war es vielerorts trotz der Anwesenheit der Polizei zu Plünderungen von Geschäften und Privathäusern gekommen. Viele Menschen hatten sich deshalb geweigert, ihre Häuser zu verlassen. Einige wurden gewaltsam gerettet. Tausende andere sind vor allem in die Nachbarstaaten Veracruz und Campeche geflüchtet.

In Veracruz gaben die Behörden am Montagabend für 90 Ortschaften Alarm, nachdem der Fluss Uxpanapa über die Ufer getreten war. Auch im Bundesstaat Oaxaca wurde vor Überflutungen gewarnt.

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