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Erdbeben erschütterten türkische Region

Zwei mittelschwere Erdbeben haben am Montag die Westküste der Türkei erschüttert. Dabei wurden in der Umgebung der Millionenstadt Izmir mehrere Häuser stark beschädigt, wie türkische Medien berichteten.

In Izmir und der Kleinstadt Urla wurden insgesamt mindestens sechs Menschen verletzt, die in Panik aus Fenstern oder von Balkonen sprangen, wie Regierungsbeamte und die Nachrichtenagentur Anadolu Ajansi berichteten. Das erste Beben ereignete sich gegen 9.00 Uhr Ortszeit und erreichte eine Stärke von 5,7, das Epizentrum lag allerdings ein Stück von der Küste entfernt im Ägäischen Meer.

In Urla westlich von Izmir brachte der Erdstoß mehrere Hauswände zum Einsturz, wie der türkische Fernsehsenders NTV berichtete. Auch im nahe gelegenen Dorf Bademler wurden laut einer Meldung von Anadolu Ajansi mehrere Häuser beschädigt. Aus dem antiken Ephesus wurden zunächst keine Schäden gemeldet. Die Behörden evakuierten die Schulen, der Unterricht wurde für zwei Tage abgesagt. Nach zwei kleineren Nachbeben folgte gegen 12.45 Uhr ein weiterer heftiger Erdstoß.

Nach vorläufigen Messungen des Istanbuler Messzentrums Kandilli erreichte er eine Stärke von 5,9. Näheres wurde zunächst nicht bekannt. Auch auf den griechischen Ägäisinseln Chios, Samos und Ikaria waren die Erdstöße zu spüren. Das Geodynamische Institut in Athen gab die stärke des ersten Bebens mit 6 an.

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