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Entspannung im Arbeitskonflikt bei der Telekom Austria

Der Aufsichtsrat der Telekom Austria-Festnetzsparte am gestrigen Mittwoch hat für eine Entspannung im Arbeitskonflikt bei der teilstaatlichen Telekom Austria geführt. Wie Betriebsratschef Michael Kolek heute mitteilte, soll kein Mitarbeiter aus der zweiten Tranche der insgesamt 2.400 Beschäftigen, die bis 2012 abgebaut werden sollen, vor Ende 2010 das Unternehmen verlassen müssen.

Dies wollte die Telekom auf APA-Anfrage zwar so nicht bestätigen, richtig sei aber, das eine Einigung in greifbarer Nähe sei und noch vor Weihnachten gefunden werden könnte. Betroffen wären rund 1.250 Beschäftigte.

Offen ist noch die Zahl der Betroffenen für die 1. Tranche. Kolek hofft, durch das Zurückholen bereits ausgelagerter Aufgabenbereiche mehr Personen in Arbeit halten zu können. Wobei die Mitarbeiter ohnehin nicht gekündigt werden können, da sie Beamte sind. Da sie laut Telekom-Chef Boris Nemsic dank technischer Verbesserungen im Festnetz überzählig sind, sollen sie – neben der natürlichen Fluktation und Pensionierungen – über Sonderabfertigungen (“Golden Handshakes”) und – wenn die Regierung dafür Grünes Licht gibt – über eine Beamtenagentur bei der Staatsholding ÖIAG “passiviert” werden.

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