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Entscheidung über Girardelli-Schihalle

Eine Insolvenz der Skihalle von Marc Girardelli in Bottrop ist noch nicht abgewendet. Die Halle kämpft schon seit letztem Jahr mit finanziellen Problemen.

Wie der ORF berichtet wird sich in den nächsten Wochen entscheiden, ob eine Sanierung möglich ist.

Führungsebene hat sich verändert

Helmut Girardelli, Vater von Marc Girardelli, hat sich aus dem operativen Geschäft zurückgezogen und seinem Sohn Generalvollmacht erteilt. Marc Girardelli wird von zwei Geschäftsführern unterstützt, die bereits an mehreren Sanierungsmodellen arbeiten.

Zwei Sanierungsmodelle

Das erste Sanierungsmodell sieht die Schaffung neuer Gesellschaften vor. Dafür müssten bis zu 25 Mio. Euro investiert werden. Interessenten gäbe es mehrere, darunter auch ein österreichischer Seilbahnbetreiber, so Sanierer Christoph Adrian.

Sanierungsmodell zwei könnte sein, die bestehende Gesellschaft schrittweise zu entschulden, und zwar mit einem zusätzlichen Geldgeber.

Erweiterung des Angebots Alle Sanierungskonzepte beinhalten eine Erweiterung des Angebotes für eine alpine Erlebniswelt mit Klettern, Sommerrodeln oder Mountainbiken. Welche Rolle Marc Girardelli in Zukunft spielen wird, hängt von den möglichen Investoren ab, bestätigt Christoph Adrian.

Ende April Bis Ende April sollen die Verhandlungen abgeschlossen sein, sonst will Sanierer Adrian Insolvenz anmelden.

Bürgschaft nicht verlängert

Die Zeit drängt, denn das Land Nordrheinwestfalen hat nach Angaben des Wirtschaftsministerium die Bürgschaft für die Skihalle nicht verlängert.

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